Im Haus
Urlaubszeit: Die genialsten Geheimverstecke für Ihre Wertsachen
Die traurige Wahrheit: Die Urlaubszeit ist absolute Hochsaison für Kriminelle. Wenn Langfinger ins Haus eindringen, haben sie meist nur einen Gegner: die Zeit. Sie wollen in wenigen Minuten so viel wertvolle Beute wie möglich machen und dann sofort wieder verschwinden.
Die Lösung? Wer keinen fest verankerten Safe hat, braucht ein sicheres Geheimversteck. Wir verraten Ihnen, wo Diebe garantiert nicht suchen und welche klassischen Fehler Sie jetzt unbedingt vermeiden sollten.
Hier schauen Einbrecher zuerst
Einbrecher sind echte Profis. Sie durchkämmen das Haus mit System und steuern zielsicher die "Klassiker" an. Wer hier seine Wertsachen deponiert, serviert sie den Tätern quasi auf dem Silbertablett. Vergessen Sie also sofort folgende Orte:
Die Matratze und der Kleiderschrank: Das Schlafzimmer ist das absolute Hauptziel von Einbrechern. Wer Schmuck in der Socken- oder Unterwäscheschublade versteckt, hat meist schon verloren.
Der Gefrierschrank: Das Märchen vom sicheren Geldbündel in der Tiefkühltruhe hat ausgedient. Einbrecher kennen diesen Trick längst und schauen in der Küche oft als erstes ins Eis.
Keksdosen & Kaffeedosen: Ebenfalls ein absolutes Klischee. Auch hier werden Täter schnell fündig.
Hinter Büchern oder Bilderrahmen: Ein alter Trick, der bei jedem Einbruch in Sekunden enttarnt ist. Oft reißen Diebe einfach alle Bücher aus dem Regal.
Die besten Verstecke im Haus
Alles, was aufwendig zu durchsuchen ist oder völlig alltäglich wirkt, wird vom Einbrecher ignoriert. Hier sind Verstecke, die so genial unauffällig sind, dass sie selbst erfahrene Diebe täuschen:
1. Die Steckdosen-Attrappe
Niemand hat die Zeit, bei einem Einbruch alle Steckdosen im Haus auf ihre Echtheit zu prüfen. Im Handel gibt es hohle Steckdosen-Attrappen ("Steckdosensafes"), die in ein kleines Loch in der Wand eingelassen werden. Von außen sehen sie aus wie eine handelsübliche Stromquelle, im Inneren verbirgt sich ein Mini-Tresor für Bargeld oder kleine Schmuckstücke.
2. Das Schuh-Chaos
Einbrecher zieht es instinktiv ins Schlaf-, Wohn- oder Arbeitszimmer. Der unordentliche Flur wird meist links liegen gelassen. Nutzen Sie das aus. Ein paar alte, ausgetretene Turnschuhe oder Gummistiefel, die unauffällig ganz hinten im Schuhschrank zwischen anderen Paaren stehen, sind ein fantastisches Versteck für ein paar aufgerollte Geldscheine.
3. Das Kinderzimmer
Haben Sie schon mal versucht, in einer riesigen Kiste mit tausenden Lego-Steinen ein kleines, bestimmtes Teil zu finden? Genau davor schrecken auch Einbrecher zurück. Ein wasserdicht verpacktes Röllchen Geldscheine tief unten in der prall gefüllten Spielzeugkiste ist ein Albtraum für Diebe. Auch alte Kuscheltiere mit einem Reißverschluss eignen sich hervorragend als Geldversteck.
4. Mehl statt Kaffeedose
Die offensichtliche Keksdose ist out. Aber was ist mit einer angebrochenen, völlig unscheinbaren Packung Mehl, Haferflocken oder Reis tief hinten im Vorratsschrank? Wer seine Wertsachen in einen dichten Zip-Beutel packt und in trockenen Grundnahrungsmitteln vergräbt, hat gute Chancen, dass diese übersehen werden. Alternativ sind auch täuschend echte "Dosensafes" im Look einer simplen Ravioli- oder Hundefutterdose inmitten echter Konserven ein cleverer Tipp.
5. Der Blumentopf-Tresor
Ein schwerer Blumentopf mit einer großen Zimmerpflanze (wie einer Yucca-Palme oder einem Ficus) eignet sich hervorragend als Versteck. Packen Sie Schmuck oder Geld in ein wasserdichtes Behältnis (z. B. ein sauberes, leeres Tablettenröhrchen) und vergraben Sie es tief in der Erde – am besten nah an den Wurzeln. Kein Dieb fängt bei einem schnellen Raubzug an, schwere Zimmerpflanzen umzutopfen.
Meiden Sie die typischen Klischee-Verstecke, machen Sie sich die Unauffälligkeit des Alltags zunutze und genießen Sie Ihren wohlverdienten Urlaub ab sofort mit einem beruhigten Gewissen.
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