6000 Euro

Falschen Häftling entlassen: Polizist kassiert Geldstrafe

© DPA
Wegen des identischen Namens wurde der falsche Mann freigelassen.
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Eine folgenschwere Verwechslung im Polizeianhaltezentrum Linz hat für einen Beamten nun Konsequenzen. Im März 2025 ließ der Polizist wegen eines identischen Namens den falschen Gefangenen frei.

Bei der Kontrolle wurden nur Vor- und Nachname verglichen – das Geburtsdatum allerdings nicht.

Auch Kennzeichen unerlaubt geprüft

Im Zuge des Disziplinarverfahrens kam ein weiterer Verstoß ans Licht: Der Beamte hatte zwei Mal ohne dienstlichen Grund Kennzeichen in einem behördlichen System abgefragt. Eine der Abfragen erfolgte nach einem Verkehrsunfall im Umfeld seiner Freundin, um an Versicherungsinformationen zu gelangen. In der Verhandlung räumte der Polizist die Vorwürfe ein und zeigte Reue.

Urteil fällt deutlich aus

Die Disziplinarbehörde wertete die Vorfälle als mehrere, teilweise schwere Verletzungen der Dienstpflichten. Im März wurde deshalb eine Geldstrafe von 6.000 Euro verhängt, wie der ORF berichtet. Dazu kommen 500 Euro an Verfahrenskosten. Öffentlich bekannt wurde die Entscheidung allerdings erst Ende August.

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