Wütender F1-Pilot

Formel-1-Star bei Urlaub am See bestohlen

Franco Colapinto im BWT-Alpine-Outfit bei der Fahrerparade vor dem Formel-1-Rennen in Ungarn.
© EPA
Formel-1-Star Franco Colapinto erlebte am Comer See eine böse Überraschung. Das Auto des Alpine-Fahrers wurde im Italien-Urlaub geplündert, woraufhin er seinem Ärger auf Instagram Luft machte.
OE24 auf Google bevorzugen

Bevor für Franco Colapinto vom 21. bis 23. August beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort der Rennalltag weitergeht, sorgt ein Vorfall abseits der Piste für Aufregung: Dem 23-jährigen Alpine-Fahrer wurde im Italien-Urlaub am Comer See das Auto geplündert.

Der Argentinier, der in bisher 36 Formel-1-Einsätzen noch auf seinen ersten Sieg wartet, teilte seinen Frust mit seinen knapp sechs Millionen Instagram-Followern.

Zu Bildern, die vor der Tat entstanden waren, schrieb er versehen mit zwei wütenden sowie einem traurigen Emoji: "Die letzten Fotos von diesen Klamotten, Mate usw. usw. – ich hoffe, dass diejenigen, die sie ergattert haben, viel Freude daran haben!!" Den genauen Tatort behielt er für sich.

Brisante Aussagen sorgen für Unmut

Aus dem Fahrzeug verschwanden Koffer, Kleidung und sein Mate-Set. Dabei wetterte der Pilot gegen die Diebe: "Wer hätte gedacht, dass Italiener einem Südamerikaner alles stehlen würden? Sie haben nicht einmal das Mate-Set dagelassen, und ich bin sicher, es wird ihm nicht einmal gefallen." Und er legte nach: "Wer hätte gedacht, dass hier mehr gestohlen wird als in Südamerika? Ich hoffe, die Italiener haben ihren Spaß." Der direkte Sicherheitsvergleich mit seiner Heimat stieß vielen Beobachtern sauer auf, woraufhin Colapinto reagierte und das Wort "Italiener" in seinem Beitrag nachträglich durch "Europäer" ersetzte.

Blick auf die verbleibende Saison

Nun richtet sich der Fokus wieder auf den Sport, wo in dieser Saison noch zwölf Rennen ausstehen. Colapinto rangiert aktuell mit 19 Punkten auf Platz zwölf der Gesamtwertung. Nach elf absolvierten Rennen führt der 19-jährige Kimi Antonelli die Fahrerwertung mit 219 Zählern an, gefolgt von Lewis Hamilton (169) und George Russell (160).

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden