Bau wackelt
Grazer Surfwelle braucht Sponsoren
Graz. Die geplante Surfwelle im Grazer Mühlgang beim Volksgarten sorgt angesichts der angespannten finanziellen Situation der Stadt für Diskussionen. Das Freizeitprojekt soll rund 1,9 Millionen Euro kosten. Ob es tatsächlich umgesetzt werden kann, hängt wesentlich von einer Finanzierung durch Sponsoren ab.
Nach Angaben der Stadt war bereits während der Planungsphase klar, dass ein Projekt dieser Größenordnung nur mit entsprechenden Partnerschaften finanziert werden kann. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner (Grüne) verweist darauf, dass Sponsoren daher eine wichtige Voraussetzung für eine mögliche Umsetzung sind.
Surfwelle soll Volksgarten aufwerten
Geplant ist nicht nur eine künstliche Welle. Das Projekt umfasst außerdem ein Wellenbauwerk, Betriebs- und Vereinsgebäude, Umkleiden, WC-Anlagen sowie Aufenthaltsbereiche. Die Stadt sieht darin eine Möglichkeit, den Volksgarten weiterzuentwickeln. Schwentner erwartet sich von der Surfwelle zusätzliche Besucher und einen Mehrwert für den Park. Dieser könnte damit verstärkt zu einem Ort für Sport, Freizeit und Begegnung werden.
Wasserrechtliche Verhandlung im Oktober
Ein weiterer wichtiger Schritt steht am 7. Oktober bevor. An diesem Tag findet die wasserrechtliche Verhandlung für das Projekt statt. Diese bedeutet nach Angaben der Stadt allerdings weder einen endgültigen Baubeschluss noch den Beginn der Umsetzung.
Mit dem Verfahren sollen lediglich die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Ob die Surfwelle tatsächlich gebaut wird, bleibt damit weiterhin offen. Entscheidend wird sein, ob sich ein Sponsor für das rund 1,9 Millionen Euro teure Vorhaben findet.
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