Di., 19 Uhr

Haaland plant nächste Tor-Show gegen Elfenbeinküste

Zwei Fußballer aus der Elfenbeinküste und Norwegen posieren im Stadion vor dem WM-Pokal.
© Getty
In Dallas kommt es am Dienstag (19.00 Uhr/live ServusTV) bei der Fußball-WM zu einem K.o.-Duell ohne klaren Favoriten: Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale treffen die Elfenbeinküste und Norwegen aufeinander.
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"Es wird ein 50:50-Spiel", erwartete der norwegische Teamchef Stale Solbakken. Der Sieger dieser Sechzehntelfinalpaarung bekommt es am Sonntag (22.00) in New Jersey nahe New York in der Runde der letzten 16 entweder mit Rekordweltmeister Brasilien oder Japan zu tun.

Sowohl die Skandinavier als auch die Westafrikaner beendeten die Vorrunde mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage in ihren Gruppen auf Platz zwei. "Uns steht ein sehr hartes Spiel gegen die Elfenbeinküste bevor. Körperlich gehören sie zu den besten Mannschaften der Weltmeisterschaft", meinte Solbakken. "Wir müssen in Bestform sein." In der Vorrunde hatte Norwegen mit Senegal (3:2) bereits ein spielstarkes Team aus dem Westen Afrikas geschlagen. Zudem gelang ein 4:1-Erfolg gegen den Irak.

Erling Haaland bewies da seine Torjägerqualitäten und traf jeweils doppelt. Bei der 1:4-Pleite zum Gruppenabschluss gegen Frankreich wurde der Stürmer-Superstar wie zahlreiche andere Teamkollegen geschont, da der Aufstieg bereits fixiert war. Solbakken wollte mit Blick aufs Sechzehntelfinale seine Stammspieler um Kapitän Martin Ödegaard schonen. Das sei eine "selbstverständliche Entscheidung" gewesen, so der 58-Jährige. Mit ausgeruhten Spielern und den euphorischen Fans im Rücken wollen die Norweger nun ins Achtelfinale "rudern".

Ivorer wollen weiter Geschichte schreiben

Gegner Elfenbeinküste konnte zwar gegen Curacao (2:0) nicht so durchrotieren wie Norwegen, dafür hatte die Truppe von Coach Emerse Fae einen Tag mehr Zeit zur Regeneration. Sowohl bei den Siegen gegen die Karibikkicker und gegen Ecuador (1:0) als auch bei der denkbar knappen Niederlage gegen Deutschland (1:2) zeigten die Ivorer, dass mit ihnen zu rechnen ist. Es sei noch nicht alles perfekt gewesen, aber ohne Gegentor zu bleiben, "war gut für unsere Moral und unser Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf des Turniers", sagte Fae nach der Curacao-Partie.

Das Team um Kapitän Franck Kessie sowie die jungen Flügelspieler Yan Diomande und Amad Diallo geht daher mit breiter Brust ins Spiel gegen die Nordeuropäer. Nach dem erstmaligen Aufstieg aus einer WM-Vorrunde will man weiter Geschichte schreiben und den ersten Sieg in der K.o.-Phase nachlegen.

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