Nach TikTok-Trend

Influencerin von Ehemann mit Kopfschuss getötet

Eine bekannte US-Influencerin wurde in ihrem Haus in Oklahoma gewaltsam getötet. Neben der 43-Jährigen lag die Leiche ihres getrennt lebenden Ehemanns.
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In Collinsville im US-Bundesstaat Oklahoma kam es zu einem tödlichen Vorfall. Die 43 Jahre alt gewordene Mama-Influencerin Sara Gilson sowie ihr von ihr getrennt lebender Mann Jeremiah Duffey wurden leblos mit Kopfschussverletzungen in der gemeinsamen Wohnstätte entdeckt. Nach Einschätzung der zuständigen Polizeibeamten schoss Duffey zuerst auf seine Frau und tötete sich im Anschluss selbst. Erst vor wenigen Wochen hatte die Content-Creatorin, deren TikTok-Kanal über 30.000 Abonnenten zählt, schwere Anschuldigungen gegen ihren Partner im Netz publik gemacht. In einem Clip, das mittlerweile mehr als 26 Millionen Aufrufe verzeichnet, warf sie ihm Missbrauch an einer minderjährigen Sportlerin sowie Pädophilie vor.

Dramatischer Ablauf der Tatnacht

Dem Leichenfund ging ein Notruf voraus, bei dem in der Leitstelle die Schreie einer Frau zu hören waren, ehe scheinbar ein Schuss fiel. Parallel kontaktierte Saras Sohn die Einsatzkräfte und teilte mit, dass der Stiefvater auf seine Mutter geschossen habe. Der Junge wurde umgehend in Schutzgewahrsam genommen und später einem nicht betroffenen Elternteil übergeben. Aufgrund der vorangegangenen Polizeimeldungen hatte die Influencerin kurz vor dem Geschehen eine Schutzanordnung erwirkt. Diese verpflichtete Duffey gerichtlich dazu, mindestens 100 Meter Abstand zu Sara und ihrem Anwesen einzuhalten – ein Verbot, das den tödlichen Angriff letztlich nicht verhindern konnte.

Jeremiah Shawn Duffey © TikTok/ Duffdaddy1

Ex-Mann äußert sich schockiert

Gegenüber dem Magazin People äußerte sich Lyle Landers, der Ex-Mann der Verstorbenen und Vater ihrer zwei Kinder. Er habe jahrelang versucht, sie zum Abbruch des Kontakts zu bewegen: "Ich hatte sie fünf Jahre lang angebettelt, sich von ihm fernzuhalten. Ich hatte ihr angeboten, ihr auf jede mögliche Weise zu helfen, von ihm wezgukommen. Aber er schien eine Art Kontrolle über sie zu haben, und sie konnte scheinbar nicht von ihm loskommen", gab er zu Protokoll. Weiter strich er heraus, wie sehr sie sich für ihren Nachwuchs eingesetzt hatte: "Sie war eine wunderbare Mutter und wäre für ihre Kinder gestorben. Tatsächlich war es der Versuch, Kinder zu schützen, der letztendlich zu ihrem Tod geführt hat." Ähnlich würdigte er sie im Rahmen einer Online-Spendenaktion: "Sara war eine unglaubliche Mutter. Ihre Kinder waren der Mittelpunkt ihrer Welt, und alles, was sie tat, war für sie."

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