Gar kein Kontakt

Laimer: So lief der Vertrags-Poker wirklich ab

Konrad Laimer von Bayern München jubelt lautstark während eines Fußballspiels.
© GEPA pictures/ Kevin Hackner
Der ÖFB-Star hat sich erstmals den zähen Vertragsverhandlungen mit dem FC Bayern geäußert.
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Der 29-Jährige verlängerte vor Kurzem seinen Vertrag im Juni bis 2029 und stellte nun klar, dass vieles von dem, was berichtet wurde, übertrieben gewesen sei.

"Schlussendlich wird immer mehr geschrieben, als am Ende doch dran ist", sagte Laimer am Sonntag während der Bayern-Asienreise in Südkorea. Mit Blick auf die zahlreichen Schlagzeilen ergänzte er: "So ist aber auch ein bisschen das Geschäft. Ihr müsst ja auch euren Job machen."

Im Frühjahr hatten Berichte über stockende Verhandlungen und hohe Gehaltsforderungen des Österreichers für Wirbel gesorgt. Auch Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte die Debatte mit seiner Aussage befeuert, Laimer sei zwar enorm wichtig, "aber er ist eben nicht Maradona".

"Lange gar keinen Kontakt"

Der Mittelfeldspieler selbst blieb nach eigenen Angaben jedoch gelassen. "Ich war immer ganz entspannt. Es hat lange überhaupt keinen Kontakt gegeben, dann am Ende hat es wieder mehr Kontakt gegeben. Dann ist es auch relativ schnell gegangen, weil von meiner Seite auch nichts dagegen gesprochen hat. Ich wollte immer hier bleiben und beim FC Bayern spielen."

Dass die Verlängerung erst später offiziell wurde, hatte laut Laimer organisatorische Gründe. "Mit der Unterschrift hat es ein bisschen länger gedauert, weil wir noch weg waren", erklärte er. Umso größer sei nun die Freude: "Am Ende bin ich sehr happy, dass ich hier noch mindestens drei Jahre spielen kann und darf."

Medienberichten zufolge soll Laimer mit seinem neuen Vertrag inklusive Boni künftig mehr als zehn Millionen Euro brutto pro Jahr verdienen.

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