Wahnsinniges Gehalt
So unfassbar reich hätte der WM-Verkauf Infantino gemacht
Gianni Infantino hätte fast 1,18 Millionen Euro pro Woche kassiert, wenn sein umstrittener Plan zum Verkauf der Weltmeisterschaft aufgegangen wäre. Das berichtet die britische "Sun". Der FIFA-Präsident, der seit Beginn der Weltmeisterschaft im Juni immer wieder für Schlagzeilen sorgt, musste sein Vorhaben, das Turnier an Investoren zu veräußern, nach einer demütigenden Zerreißprobe und extremem Widerstand aufgeben.
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Wahnsinniges Gehalt für den Boss
Wie die englische "Times" berichtet, hätte Infantino als Commissioner oder Chief Executive ein gigantisches Gehalts- und Bonuspaket erhalten. Sein aktuelles Salär von 5,31 Millionen Euro wäre um sagenhafte 49,56 Millionen Euro gestiegen. Damit hätte er rund 55,46 Millionen Euro pro Jahr verdient – Dimensionen, die sonst nur die bestbezahlten Kicker in der saudi-arabischen Pro League erreichen. Doch nach seinem erzwungenen Rückzieher muss er sich vorerst mit seinem bisherigen, bescheideneren Vertrag zufriedengeben.
Milliarden-Deal mit privaten Investoren
Der FIFA-Präsident hatte gehofft, bis Oktober rund 3,66 Milliarden Euro an privaten Mitteln für sein Projekt zu sichern. Die US-Bank JP Morgan war laut Berichten beratend an Bord. Zudem sollte "Thrive Capital", unterstützt von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, einen Anteil von 20 Prozent an dem lukrativen Vorhaben erwerben. Der europäische Fußballverband UEFA, Concacaf und die AFC liefen jedoch Sturm gegen die Pläne. Die UEFA-Mitgliedsstaaten drohten sogar mit einem Boykott der nächsten FIFA-Turniere. Auch die englische FA stellte sich quer und betonte, man unterstütze die Position der UEFA voll und ganz.
Infantino klammert sich ans Amt
Obwohl sein leitender Berater kündigte und sich weite Teile von Europas Fußballwelt gegen ihn wandten, will der Italiener seinen Posten nicht aufgeben und bei den Wahlen 2027 erneut antreten.
In einem offiziellen Statement erklärte er zu dem gescheiterten Projekt: "Nachdem ich mir alle Standpunkte aufmerksam angehört habe, ist klar geworden, dass das Projekt Spaltungen verursacht hat, die nicht mehr im Interesse des ursprünglichen Ziels sind." Er fügte hinzu: "Infolgedessen wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt."
Sein Ziel sei es nun, alle interessierten Parteien in den kommenden Tagen und Wochen wieder zusammenzubringen, um den Fußball überall weiterzuentwickeln.
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