Oststeiermark

Lkw kracht in Friseur-Salon: Inhaberin tot

Ein Schotter-Lkw ist in ein Geschäft gefahren, die Fassade ist stark beschädigt.
© ORF
Ein mit Schotter beladener Lkw ist am Freitagmittag in der Oststeiermark in ein Friseurgeschäft gekracht. Die Inhaberin des Salons starb, zwei Angestellte wurden verletzt.
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Stmk. Der schreckliche Unfall, der ein Todesopfer und mehrere Verletzte forderte, ereignete sich Freitagnachmittag in der Oststeiermark. Ein mit Schotter beladenes Schwerfahrzeug war von der Straße abgekommen, durchschlug die Mauer eines Hauses und blieb in dem darin befindlichen Friseurgeschäft stecken.

Schwächeanfall - aber auch Alk im Blut

Grund für den Unfall dürfte laut Angaben der Polizei ein Schwächeanfall des Lastwagenlenkers (62) aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gewesen sein. Durch diesen medizinischen Notfall verlor der Berufskraftfahrer  - der aber auch eine leichte Alkoholisierung aufgewiesen haben soll  - die Kontrolle über das Fahrzeug.

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte vor einem beschädigten Haus mit Loch in der Wand.
Der Großeinsatz forderte Feuerwehr, Rettung und Polizei. © ORF

Saloninhaberin stirbt vor Ort

Bei dem Todesopfer handelt es sich um eine 60-jährige, die sich während des Aufpralls im Haus aufgehalten hatte. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Unterlungitz, Roman Becker, bestätigte, dass es sich bei der Verstorbenen um die Inhaberin des Friseursalons handelt. Für die Frau, die auch als Gemeinderätin der SPÖ im Ort aktiv war, kam jede Hilfe zu spät.

Hubschrauber retten die Verletzten

Neben der getöteten Inhaberin forderte der Unfall weitere Opfer im Gebäude. Mindestens zwei weitere Frauen (52 und 58), bei denen es sich um Angestellte des Salons handelt, wurden laut ersten Informationen schwer verletzt. Auch der Lkw-Lenker selbst erlitt bei dem Unfall Verletzungen. Um eine schnelle medizinische Versorgung zu gewährleisten, standen unter anderem zwei Rettungshubschrauber im intensiven Rettungseinsatz.

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