Mord-Alarm
Tochter (8) erstochen: Eskalation eine Woche nach Geburtstag
Stmk. Schock nicht nur bei den knapp 4.000 Einwohnern des idyllischen Ortes Kumberg nordöstlich von Graz. In einem Haus direkt an der Hauptstraße war es Montagabend zu einer unfassbaren Gewalttat gekommen: Wie berichtet, soll ein 37-Jähriger seiner achtjährigen Tochter in Kumberg östlich von Graz mit einem Messer so schwere Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt haben, dass das Mädchen wenig später im LKH Graz gestorben ist.
Der bisher unbescholtene Inhaber einer Baugewerbefirma mit Bedacht auf Naturverbundenheit unternahm daraufhin einen Suizidversuch, wurde im Bad blutverschmiert und selbst verletzt aufgefunden und wurde festgenommen, teilte die Landespolizeidirektion Dienstagfrüh mit. Die Mutter war zum Tatzeitpunkt im Haus, blieb aber unverletzt. Inwiefern sie in die schrecklichen Ereignisse involviert war sowie alle Hintergründe der Tat bzw. das Motiv sind noch unklar.
Auch interessant
Die Polizei war gegen 22.45 Uhr über die Landesleitstelle des Roten Kreuzes verständigt worden, dass der Vater und mutmaßliche Täter Daniel N. - der laut Nachbarn genau vor einer Woche am Dienstag seinen Geburtstag gefeiert hatte - in einem Wohnhaus im Ortsgebiet von Kumberg (Bezirk Graz-Umgebung) seine achtjährige Tochter attackiere. Mehrere Polizeistreifen fuhren sofort zu dem Haus, sie fanden den 37-Jährigen im Badezimmer mit Schnittverletzungen.
Die Familie, die hier mit weiteren Verwandten und mehreren Kindern leben soll, gilt im Ort als und gut integriert, war erst vor zehn Jahren aus Graz hierher gezogen. Warum der 37-Jährige jetzt so gnadenlos eskalierte, ist allen ein Rätsel, möglich sind eine psychische Erkrankung des Mannes ebenso wie ein (Trennungs-)Streit mit seiner Frau, wobei er, um die Gattin zu bedrohen, auf die eigene Tochter losging. Weitere Details werden folgen.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden