Nach Hammer-Urteil

ManCity soll "komplett aus dem Fußball ausgeschlossen" werden

Eckfahne mit Manchester City Logo im Etihad Stadium, unscharfer Hintergrund bei Nacht.
© EPA
Manchester City wurde in 114 Punkten schuldig gesprochen - nun droht eine Hammer-Strafe.
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Das Ausmaß ist nun offiziell bekannt, die Konsequenzen noch offen: Manchester City ist wegen Verstößen gegen die Finanzregularien der englischen Fußball-Premier-League in allen wesentlichen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Das teilte die Liga am Dienstag mit. Die Entscheidung der von der Liga eingesetzten Kommission zeigt laut Richard Masters, dem Liga-Boss, "detailliert, wie der Verein fast ein Jahrzehnt lang systematisch gegen die Regeln" verstoßen hat.

Welche Strafe City bekommt, ist noch offen. Im Raum stehen unter anderem eine hohe Geldstrafe, ein erheblicher Punktabzug oder eine Transfersperre. Auch ein Ausschluss aus der Premier League gilt als möglich. Nun sorgt ein noch drastischeres Szenario für Aufsehen: Manchester City könnte im Extremfall sogar aus dem gesamten englischen Profifußball verschwinden.

Ein Fußballspieler im hellblauen Manchester-City-Trikot steht auf dem Spielfeld.
© Getty Images

Der britische Sender "Talksport" berichtet, dass die English Football League (EFL) bereit sein soll, im Fall eines Ausschlusses aus der Premier League mit dem Oberhaus zusammenzuarbeiten. Damit könnte City nicht einfach in eine der darunterliegenden Profiligen absteigen. Stattdessen stünde sogar ein Ausschluss aus sämtlichen EFL-Wettbewerben im Raum.

Kommentator Ben Jacobs sprach von einem möglichen "rekordverdächtigen" Punktabzug und sogar einem Abstieg. Im schlimmsten Fall bestehe die Gefahr, dass City "komplett aus dem Fußball ausgeschlossen" werde.

City legt Berufung ein

Noch handelt es sich allerdings um ein mögliches Extrem-Szenario. Über die tatsächliche Sanktion muss in einem separaten Verfahren entschieden werden. Die Premier League betont, dass die zuständige Kommission bei der Strafbemessung über einen großen Ermessensspielraum verfügt.

Manchester City kann gegen die Feststellungen bis zum 2. Oktober Berufung einlegen. Der Klub weist die Vorwürfe weiterhin zurück.

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