Am Donnerstag stand bei der 113. Tour de France die erste große Bergetappe am Programm. Superstar Tadej Pogacar war eine Klasse für sich, auf Platz 2 ließ auch Jonas Vingegaard den Rest des Feldes hinter sich.
Auch interessant
Dann kam eine größere Gruppe mit den weiteren Favoriten Isaac del Toro, Paul Seixas und etwa dem Red-Bull-Duo Florian Lipowitz und Olympiasieger Remco Evenepoel.
Die beiden Bullen wurden als Co-Kapitäne in die Frankreich-Rundfahrt geschickt. Die Ansage des Teams war, dass es sich der klare Leader aus dem Rennverlauf heraus zeigen wird.
Brisantes Duo
Während das Duo bisher gut harmonierte, kam es aber nach der 6. Etappe zum großen Bruch. Nachdem Pogacar und Vingegaard sich vom Rest des Feldes abgesetzt haben, versuchten die verbliebenen Favoriten den Vorsprung zu verringern. Mehrere Fahrer wechselten sich an der Spitze ab.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Der deutsche Lipowitz schonte seine Kräfte allerdings am Ende der Gruppe, ganz zum Ärger seines Teamkollegen, der ihm im Frühling bei der Katalonien-Rundfahrt zur Seite stand und zu Platz 3 verhalf.
Evenepoel "sauer"
"Ja, ich war sauer - und zwar zu Recht. Bei der Katalonien-Rundfahrt bin ich 30 Kilometer lang für ihn an der Spitze gefahren. Ich habe um einen Kilometer Führungsarbeit gebeten, aber das ging nicht. Das hat mich geärgert, und das ist etwas, das wir heute Abend gründlich besprechen müssen", wurde Evenepoel in den belgischen Medien zitiert.
Lipowitz selbst sah den Konflikt nach der Zieleinfahrt etwas anders. "Ich denke, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert", gab der Deutsche an. In den kommenden Tagen können die Klassement-Fahrer ein wenig durchatmen, ob sich die Gemüter bis zur nächsten Berg-Herausforderung am Sonntag bei den Bullen beruhigt, bleibt allerdings abzuwarten.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden