"Werden wir besprechen"

Mega-Krach bei Red Bull nach Härtetest!

Zwei Radrennfahrer im Zielbereich, erschöpft nach einer Etappe der Tour de France 2026.
© Getty Images
Nach der ersten großen Bergetappe bei der Tour de France hängt der Haussegen bei Red Bull - Bora hansgrohe bereits schief.
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Am Donnerstag stand bei der 113. Tour de France die erste große Bergetappe am Programm. Superstar Tadej Pogacar war eine Klasse für sich, auf Platz 2 ließ auch Jonas Vingegaard den Rest des Feldes hinter sich.

Dann kam eine größere Gruppe mit den weiteren Favoriten Isaac del Toro, Paul Seixas und etwa dem Red-Bull-Duo Florian Lipowitz und Olympiasieger Remco Evenepoel.

Die beiden Bullen wurden als Co-Kapitäne in die Frankreich-Rundfahrt geschickt. Die Ansage des Teams war, dass es sich der klare Leader aus dem Rennverlauf heraus zeigen wird.

Brisantes Duo

Während das Duo bisher gut harmonierte, kam es aber nach der 6. Etappe zum großen Bruch. Nachdem Pogacar und Vingegaard sich vom Rest des Feldes abgesetzt haben, versuchten die verbliebenen Favoriten den Vorsprung zu verringern. Mehrere Fahrer wechselten sich an der Spitze ab.

Der deutsche Lipowitz schonte seine Kräfte allerdings am Ende der Gruppe, ganz zum Ärger seines Teamkollegen, der ihm im Frühling bei der Katalonien-Rundfahrt zur Seite stand und zu Platz 3 verhalf.

Evenepoel "sauer"

"Ja, ich war sauer - und zwar zu Recht. Bei der Katalonien-Rundfahrt bin ich 30 Kilometer lang für ihn an der Spitze gefahren. Ich habe um einen Kilometer Führungsarbeit gebeten, aber das ging nicht. Das hat mich geärgert, und das ist etwas, das wir heute Abend gründlich besprechen müssen", wurde Evenepoel in den belgischen Medien zitiert.

Lipowitz selbst sah den Konflikt nach der Zieleinfahrt etwas anders. "Ich denke, dass die Zusammenarbeit gut funktioniert", gab der Deutsche an. In den kommenden Tagen können die Klassement-Fahrer ein wenig durchatmen, ob sich die Gemüter bis zur nächsten Berg-Herausforderung am Sonntag bei den Bullen beruhigt, bleibt allerdings abzuwarten.

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