Großes Herz

Nach 90 Spenden in 50 Jahren: "Blutspende-Pension"

Christine Noventa im Kreise des Roten Kreuzes.
© ORF/Theresa Feyertag
Nach 90 Blutspenden in 50 Jahren geht Christine Noventa in ihre Blutspende-Pension. Mit ihrer Hilfe haben unzählige Menschen neue Hoffnung bekommen.
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Ein halbes Jahrhundert lang hat Christine Noventa aus Königstetten (Bezirk Tulln) Menschen in Not geholfen. In Baden spendete sie nun zum 90. und letzten Mal Blut, denn kurz vor ihrem 70. Geburtstag ist die Altersgrenze erreicht.

Ihr Nachname bedeutet auf Spanisch "Neunzig". 1976 spendete sie zum ersten Mal, gemeinsam mit ihrer Schwester: "Wir waren ganz tapfer und danach sehr stolz."

Hilfe, die ankommt

Besonders freut sie, dass Spender heute per SMS erfahren, in welchem Spital ihr Blut geholfen hat. Manchmal riefen die Helfer sie sogar an, wenn ihre Blutgruppe dringend gebraucht wurde. Nun kommt die Wehmut.

Das Rote Kreuz braucht weiter Menschen mit Herz. Nur 3,5 Prozent der Bevölkerung spenden, dabei hält eine Blutkonserve nur 42 Tage. Mitmachen kann jeder Gesunde zwischen 18 und 70 Jahren.

Mut machen

Ihr Ritual bleibt bis zum Schluss: Nach der Spende gibt es Würstel mit Senf und Kren. "Es hat mich immer eine kleine Überwindung gekostet, aber ich war danach mächtig stolz auf mich." Sie hofft, dass viele ihrem Beispiel folgen.

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