Ukraine-Attacken
Nach Drohnenangriff regnet es Öl über Moskau
Die Auswirkungen der am 24. Februar 2022 von Kreml-Despot Wladimir Putin (73) gestarteten Invasion in der Ukraine zeigen sich zunehmend auch innerhalb Russlands. In der Nacht zu Donnerstag führte die Ukraine einen beispiellosen Drohnen-Großangriff auf die russische Hauptstadt Moskau aus, der den Betrieb auf dem internationalen Flughafen Scheremetjewo störte und die Sperrung mehrerer wichtiger Verkehrswege in und um die Metropole erzwang. Aus Sicherheitsgründen mussten Passagiere am Flughafen in Schutzräume gebracht werden. Zuvor hatte Russland in vergangenen Nächten die ukrainische Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen attackiert.
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Schwarzer Niederschlag über der Hauptstadt
Nach den Treffern auf Moskauer Ölraffinerien hingen dunkle Rauchwolken über der Stadt. In den Sozialen Medien teilen Augenzeugen Fotos und Videos von schwarzen Schlieren auf Autos, Fensterbänken und Bänken – neuesten Berichten zufolge soll es wegen der Brände in den Raffinerien Öl regnen. Russische Behördenvertreter beharren indes darauf, dass es sich bei diesen Niederschlägen lediglich um "gewöhnlichen Ruß" handele, von dem keine Gefahr ausgehe. Laut dem Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin wurden mehr als 180 Drohnen abgeschossen. Auf Telegram sprach er selbst von einem "großangelegten Angriff".
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Druck auf Kremlherrscher Wladimir Putin
Mit dieser umfassenden Offensive will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die russische Seite offenbar zu Verhandlungen über ein Kriegsende bewegen. Am Donnerstag erklärte er, die Zeit für ein Ende des Krieges sei gekommen, und Russland müsse die notwendigen diplomatischen Schritte ergreifen. Auf X schrieb Selenskyj, die Attacke auf Moskau sei "eine vollständig gerechtfertigte Reaktion auf russische Angriffe auf unsere Städte und Gemeinden und ein weiteres wichtiges Ergebnis der Arbeit unserer Krieger gegen Einrichtungen, die die russische Kriegsmaschinerie aufrechterhalten".
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Harte Warnung aus der Ukraine
Gleichzeitig droht Selenskyj mit weiteren massiven Schlägen, sollte Russland den Konflikt fortsetzen. In einer am Donnerstag an Journalisten verschickten Sprachnachricht stellte er laut "Bild"-Bericht klar: "Wir wollen diesen Krieg nicht, wir haben ihn nie gewollt, und jeder weiß das."
Drohnenattacke: Moskauer Raffinerie getroffen
© oe24
Die Konsequenzen für eine Fortsetzung seien jedoch drastisch: Wenn die Ukraine brenne, werde auch Moskau brennen, schloss der ukrainische Präsident ab.
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