"Am Boden zerstört"
Nach WM-Aus: Jetzt spricht Harry Kane
Argentinien fehlt bei der Fußball-WM nach einem fulminanten Comeback nur noch ein Sieg auf die Titelverteidigung. Der amtierende Weltmeister setzte sich am Mittwoch in einem von Intensität geprägten Halbfinal-"Klassiker" gegen England 2:1 (0:0) durch. Die Three Lions gingen in Atlanta durch Anthony Gordon (55.) in Führung, Enzo Fernandez und Lautaro Martinez sorgten aber mit ihren Toren in der 85. und 92. Minute für eine Wende.
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Im Endspiel am Sonntag in East Rutherford vor New Yorks Toren treffen Lionel Messi und Co. nun auf Europameister Spanien. Die Titelverteidigung bei Weltmeisterschaften hat zuletzt Brasilien 1958 und 1962 geschafft. "Ohne Worte", war Argentiniens Coach Lionel Scaloni. "Es ist unbeschreiblich. Wir kämpfen für die Leute, kämpfen für das Trikot. Wir geben alles", sagte er nach Schlusspfiff ergriffen.
Highlights: England vs. Argentinien
© ORF
"Am Boden zerstört"
Für Harry Kane und seine Engländer geht das Turnier im Spiel um Platz drei am Samstag in Miami gegen Frankreich zu Ende. "Ich bin am Boden zerstört, weil wir so hart dafür gearbeitet haben, hier zu sein, und die Jungs alles gegeben haben an Kraft, Blut, Schweiß und Tränen. Dass wir es dann doch nicht geschafft haben, ist niederschmetternd", meinte Kane zum verpassten Finaleinzug.
"Nach unserem Tor, ob es nun war, weil sie mehr Spieler nach vorne gebracht haben, oder weil wir nicht mehr Mann gegen Mann bestehen konnten, kam nur noch eine Welle nach der anderen", sagte Kane. Tuchel gab an, dass seine Mannschaft zu passiv agiert habe. Über seine Wechsel meinte er: "Natürlich liegt die Verantwortung beim Trainer. Und wenn es nicht gut ausgeht, ist es leicht zu sagen, das war falsch." England muss nach dem legendären Titelgewinn 1966 weiter auf die zweite Teilnahme in einem WM-Finale warten.
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