Zu gefährlich

Neues Knallhart-Verbot am Strand in Touristen-Hotspot

Strand mit vielen weiß-blau gestreiften Sonnenschirmen und einem Rettungsschwimmer-Turm.
© Getty Images
Eine beliebte Touristen-Region sorgt mit einem weiteren heftigen Verbot für Aufsehen.
OE24 auf Google bevorzugen

Wer am Gardasee im Sommerurlaub eine Runde kicken möchte, muss jetzt aufpassen. An einem besonders beliebten Strandabschnitt wurde das Fußballspielen offiziell untersagt.

Die Sommersaison am Gardasee ist voll im Gang, doch für sportbegeisterte Urlauber gibt es jetzt eine herbe Enttäuschung. Die lokalen Behörden haben an einem der am stärksten frequentierten Strandabschnitte ein striktes Fußballverbot erlassen. Ziel der Maßnahme sei es, die Sicherheit und Erholung der Badegäste zu gewährleisten, die sich in der Vergangenheit vermehrt über herumfliegende Bälle beschwert hatten.

Group of children playing soccer together on a beach at sunset
© Getty Images

Die neue Verordnung betrifft vor allem Zonen, in denen Liegestühle und Handtücher dicht an dicht liegen. Laut den Verantwortlichen kam es in den letzten Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen, bei denen vor allem Kleinkinder und ältere Personen von Fußbällen getroffen wurden. Wer sich nicht an das neue Verbot hält, dem drohen empfindliche Geldstrafen durch die örtliche Ortspolizei.

Sicherheit der Badegäste im Fokus

Für viele Familien gehört das gemeinsame Kicken am Strand fest zum Urlaubsprogramm. Dennoch verteidigen die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden den Schritt. Man wolle den Gardasee als Oase der Ruhe positionieren und Konflikte zwischen Aktivurlaubern und Ruhesuchenden von vornherein vermeiden. Auf eigens dafür ausgewiesenen Sportplätzen abseits des Wassers bleibt das Spielen weiterhin erlaubt.

Ob das Verbot in Zukunft auf weitere Abschnitte des Sees ausgeweitet wird, bleibt abzuwarten. Die Behörden kündigten an, die Situation in den kommenden Wochen genau zu beobachten und je nach Rückmeldung der Urlauber und Einheimischen nachzujustieren.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden