Sportchef Tomas Zorn

"Nicht handlungsfähig": Hiobsbotschaft für Austria

Ein Mann sitzt auf einer Bank und telefoniert, daneben ein Austria Wien Logo.
© GEPA pictures
Noch tanzt die Wiener Austria auf drei Hochzeiten, die Belastung ist wegen einem kleinen Kader aber enorm. Viel passieren wird am Transfermarkt aber wohl nicht mehr.
OE24 auf Google bevorzugen

Die Austria könnte "die eine oder andere Position noch dominanter aufstellen", meinte Sportvorstand Tomas Zorn bei der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem LASK, "vor allem für die Kaderbreite".

Das Transferfenster ist noch rund einen Monat offen und da "kann noch alles passieren", weshalb sich die Veilchen alle Möglichkeiten offenhalten wollen. Mit dem Zusatz: "Im Rahmen unserer sportlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten", betonte Zorn.

Und hier liegt der Hund begraben. Obwohl die Wiener weiterhin in einer Lage sind, "Umsätze auf der Haben-Seite generieren" zu müssen, bahnt sich aktuell kein Verkauf an: "Es ist noch überschaubar, dass in den nächsten Tagen etwas passiert", so der Deutsche.

Jugend forscht statt teure Zugänge

Viel eher bräuchte das Team von Stephan Helm aber Neuzugänge, doch hier sieht es düster aus. "Wir sind nicht handlungsfähig genug, um Verstärkungen von außen zu holen", lautete die Hiobsbotschaft von Zorn an die Fans der Veilchen.

Allerdings ist das auch kein Szenario, das dem Verein in den letzten Jahren nicht bekannt wäre. Auch Coach Helm muss das Maximum aus seinen Möglichkeiten rausholen, zuletzt griff er dafür vermehrt auf die starke Jugend zurück.

Sehenswerte Treffer von Vasilije Markovic (18) und Sanel Saljic (20) besorgten den 2:1-Auswärtserfolg in der Conference-League-Quali gegen Beitar am Donnerstag. Auch in Zukunft wird es also auf deren Talent ankommen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden