Traditionsreich

NÖ-Serenadenkonzerte: Klassik-Stars hautnah erleben

Porträt von Bariton Clemens Unterreiner.
© Blüthner
Die 66. "Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich" bieten vom 30. August bis 1. November 2026 an elf historischen Orten "Musik am Ursprung".
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Die traditionsreiche Reihe vereint an Originalschauplätzen berühmter Musiker klassisches Liedgut, Instrumentalmusik und inhaltlich passende Lesungen.

Dabei stehen international gefragte Stars und vielversprechende junge Talente gemeinsam auf der Bühne. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) betont die Bedeutung dieser Mischung: "Auch 2026 – im 66. Jahr des Bestehens – werden in gewohnter Weise internationale Stars der Klassikszene präsentiert, aber auch jungen Nachwuchstalenten wird die Chance geboten, sich an elf Standorten von hoher musikhistorischer Bedeutung an der Seite arrivierter Interpretinnen und Interpreten zu präsentieren."

Besonders hebt sie die ehemalige Synagoge St. Pölten als Schauplatz hervor, wo eine 'Serenade des Exils' stattfindet – "mit einem hochkarätigen Programm im Andenken an jüdische, teilweise auch aus ihrer Heimat vertriebene Komponistinnen und Komponisten."

Musik in historischem, kulturellem und literarischem Kontext

Der künstlerische Leiter Dr. Michael Linsbauer erklärt das Konzept der musikalischen Reise, die von Schubert bis Schönberg reicht: "Musik wird nicht isoliert präsentiert, sondern in ihren historischen, kulturellen und literarischen Zusammenhängen erlebbar." Durch die Nähe zum musikalischen Geschehen im oft kleinen, authentischen Rahmen entstünden laut Linsbauer "immer wieder neue musikalische Perspektiven, und genau darin liegt der Reiz der Serenadenkonzerte."

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