Mehrwertsteuer

ÖVP-Hörl rechnet mit "deppertem Babler-Vorschlag" ab

Ein Mann im Anzug spricht gestikulierend an einem Rednerpult mit Mikrofonen im Parlament.
© APA/HELMUT FOHRINGER
ÖVP-Mandatar Franz Hörl rechnet mit der Mehrwertsteuer-Senkung auf bestimmte Grundnahrungsmittel ab - und erklärt, warum er trotzdem zugestimmt hat.
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Anfang Juni kam das Tiroler Wirtschaftsparlament zusammen. Zu Wort meldete sich dabei auch der ÖVP-Abgeordnete Franz Hörl - und der ließ mit seinen Ausführungen ordentlich aufhorchen. Denn der Tiroler Seilbahner rechnete mit der Mehrwertsteuer-Senkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel ab, erklärte aber auch, warum er im Parlament trotzdem zugestimmt hat.

Ein Mann im Anzug spricht bei einer Pressekonferenz vor rotem SPÖ-Hintergrund am Rednerpult.
Andreas Babler. © APA/HELMUT FOHRINGER

Für Hörl sei die Mehrwertsteuer-Senkung ohnehin ein "depperter Babler-Vorschlag" gewesen. Gemeint: SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler. Mit der Senkung auf 4,9 Prozent habe man offenbar nicht gewusst, was man damit auslöse. Dass das ein "aufgelegter Blödsinn war, war von vornherein schon klar", so Hörl im Tiroler Wirtschaftsparlament.

Die Hörl-Aussagen starten ab circa 2:07:40:

Er habe aber trotzdem zugestimmt, erklärt der Abgeordnete. Denn: "Hätte ich dagegen gestimmt, wäre ich der Held und Hero gewesen. Aber nur eine Woche darauf brauche ich wieder was". Man könne zwar dagegen stimmen, ändere aber überhaupt nichts, da es ohnehin eine Mehrheit dafür gegeben habe. "Und wenn du das nächste Mal daherkommst, kannst du gleich daheimbleiben, weil jeder sagt, du bist Einzelkämpfer, mach es alleine", so der Tiroler.

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