Podcast-Interview
Paris Jackson verrät: So war ihre Kindheit mit Papa Michael wirklich
Paris Jackson wuchs als Tochter eines der berühmtesten Musiker der Welt auf – ihre eigene Mutter spielte in ihrer Kindheit jedoch zunächst kaum eine Rolle. In der am 12. August veröffentlichten Folge des Podcasts "Call Her Daddy" erzählt die heute 28-Jährige, dass sie Debbie Rowe erst als Teenager persönlich kennenlernte.
Schon mit etwa zehn oder elf Jahren habe sie begonnen, Fragen über ihre Mutter zu stellen. Viel habe sie damals allerdings gar nicht wissen wollen. Sie habe nach ihrem Namen gefragt, die Antwort bekommen – und das Thema zunächst wieder abgehakt. Erst mit ungefähr 15 Jahren kam es schließlich zum Kontakt.
So lief Paris Jacksons erstes Treffen mit Mutter Debbie Rowe ab
Von einem dramatischen Hollywood-Wiedersehen war offenbar keine Spur. Paris erinnert sich daran, die Treppe hinuntergekommen zu sein und Rowe gemeinsam mit ihrer Großmutter im Wohnzimmer gesehen zu haben.
Sie habe schlicht "Hey, Mom" gesagt, Rowe habe mit "Hi" geantwortet. Danach hätten sich die beiden kurz unterhalten und schließlich den Tag miteinander verbracht.
Erst gegen Ende ihrer Teenagerzeit wurde die Beziehung enger. Heute sieht Paris offenbar sogar einige deutliche Gemeinsamkeiten zwischen sich und ihrer Mutter. Im Podcast beschreibt sie beide als temperamentvoll.
Gleichzeitig habe die Beziehung zu Rowe ihr etwas Grundsätzliches über zwischenmenschliche Beziehungen beigebracht: Je weniger Erwartungen sie mitbringe, desto eher könne sich etwas natürlich entwickeln. Erwartungen würden ihrer Erfahrung nach schnell zu Enttäuschung, Frust oder Ärger führen.
Warum Paris Jackson ohne ihre Mutter aufwuchs
Debbie Rowe lernte Michael Jackson kennen, als sie in der Praxis seines Hautarztes arbeitete. Die beiden heirateten 1996. Ein Jahr später kam Sohn Prince zur Welt, 1998 folgte Paris.
Nach der Trennung erhielt Michael Jackson das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Rowe zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Paris wuchs deshalb vor allem bei ihrem Vater auf.
Später entwickelte sich zwischen Mutter und Tochter dennoch eine enge Verbindung. Als Rowe an Brustkrebs erkrankte und sich einer Chemotherapie unterziehen musste, stand Paris ihr zur Seite. In den vergangenen Jahren zeigte sie auch immer wieder seltene gemeinsame Aufnahmen der beiden auf Social Media.
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Im selben Podcast räumt Paris auch mit einigen Vorstellungen über ihr Leben als Tochter des "King of Pop" auf.
So habe sie zwar die ersten Jahre ihres Lebens auf der berühmten Neverland Ranch verbracht, sei dort aber keineswegs ständig mit Karussells und Vergnügungspark-Attraktionen beschäftigt gewesen. Ihr und ihren Geschwistern sei sehr deutlich gemacht worden, dass diese Angebote nicht für sie gedacht waren. Michael Jackson habe sie vielmehr für benachteiligte und schwer kranke Kinder eingerichtet.
Der Alltag der Jackson-Kinder war laut Paris überraschend strukturiert: Schule, Hausaufgaben und Pflichten im Haushalt kamen zuerst. Erst wenn alles erledigt war, durften sie am Wochenende Freizeitaktivitäten genießen. Auch Fernsehen und Filme seien unter der Woche weitgehend tabu gewesen – außer sie beschäftigten sich damit ausdrücklich zu Lernzwecken.
Darum trugen Michael Jacksons Kinder in der Öffentlichkeit Masken
Besonders auffällig waren damals die Masken, mit denen Michael Jackson seine Kinder bei öffentlichen Auftritten teilweise abschirmte. Von außen wirkte das bizarr, für Paris hatte die Maßnahme jedoch einen ganz konkreten Zweck.
Ihr sei vermittelt worden: Wenn niemand ihr Gesicht erkenne, könne sie anschließend Dinge tun, die für andere Kinder selbstverständlich waren – etwa einen Freizeitpark oder ein Restaurant besuchen, ohne sofort erkannt zu werden. Angst habe ihr das damals nicht gemacht. Im Gegenteil: Für sie habe die Logik dahinter Sinn ergeben.
Über ihren Vater selbst spricht Paris bis heute auffallend liebevoll. Michael Jackson, der 2009 im Alter von 50 Jahren starb, sei für sie nicht nur ihr Vater, sondern auch ihr "bester Freund" gewesen. Sie selbst beschreibt sich rückblickend als seine "kleine Prinzessin".
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