50.000 Euro Schaden
Polizei ermittelt nach LGBTQ-feindlichen Schmierereien
Die Bediensteten der Polizeiinspektion Horn führen Erhebungen zu zwei Vorfällen von schwerer Sachbeschädigung und Verhetzung durch, die sich Ende Juni 2026 im Bereich des Bundesrealgymnasiums (BRG) in der niederösterreichischen Stadt Horn ereignet haben.
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Erster Vorfall am Haupteingang
In der Nacht von Dienstag, 23. Juni, auf Mittwoch, 24. Juni, kam es zum ersten Vorfall im Bereich des Haupteinganges der Schule. Eine bislang unbekannte Täterschaft sprühte einen Graffiti-Schriftzug "Finger weg von Kindern" direkt neben eine gehisste Regenbogenfahne auf den Asphalt. Außerdem klebten die Unbekannten mehrere A4-Zettel und Zeitungsartikel an die Glasscheibe des Schuleingangs. Darauf wurden Personen der LGBTQ+-Bewegung pauschal diffamiert.
Weiterer Schriftzug auf Laufbahn
Nur wenige Tage später kam es zu einer weiteren Tat auf dem Schulgelände. In der Nacht von Montag, den 29. Juni, auf Dienstag, den 30. Juni, brachte eine unbekannte Täterschaft einen rund 40 mal 3 Meter großen, verhetzenden Schriftzug auf dem Belag der Laufbahn an. Dafür wurde mutmaßlich weiße Dispersionsfarbe und eine Farbwalze verwendet.
Polizei geht von Zusammenhang aus
Aufgrund der engen zeitlichen und örtlichen Nähe gehen die Kriminalisten von einem direkten Zusammenhang beider Vorfälle aus. Es wird vermutet, dass dieselbe, bislang noch unbekannte Täterschaft dafür verantwortlich ist. Der verursachte Sachschaden ist erheblich und wird auf eine Summe zwischen 40.000 und 50.000 Euro beziffert.
Polizei bittet um Hinweise
Sachdienliche Hinweise, die zur Ausforschung der Täterschaft führen und auch vertraulich behandelt werden, werden an die Polizeiinspektion Horn unter der Telefonnummer 059133-3430 erbeten.
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