LINZER SÜDEN
Potocnik kämpft gegen Linzer Hochhäuser
In der Neuen Heimat soll "Im Haidgattern" ein neues Hochhausprojekt entstehen. Während die Stadt den seit Jahren anhaltenden Hochhaustrend verteidigt, äußern Anrainer sowie Linz Plus-Gemeinderat Lorenz Potcnik Kritik.
Hochhäuser nicht "alternativlos"
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"Außer den Investoren und Anlegern braucht diese Häuser niemand. Schon gar nicht die 214.000 Einwohner-Stadt Linz, mit auf Jahrzehnte ausreichend Baugrund und Brachen", sagt Potocnik.
Im Wesentlichen geht es dem Politiker und Stadtplaner darum, aufzuklären: "Nein, Hochhäuser sind keine Lösung für unseren Bedarf an leistbaren Wohnungen. Auch wenn das 100 Mal gesagt wird, es bleibt falsch. Hochhäuser sind auch nicht „alternativlos", um Flächen zu sparen, denn sie stellen gar nicht die höchstmögliche Dichte dar."
Neue Hochhäuser müssen in Linz mehrere Anforderungen erfüllen. Architekten müssen dem Gestaltungsbeirat vorab ein Konzept mit zehn Kriterien vorlegen, es geht u.a. um soziale Mehrwerte, öffentliche Freiräume, nutzbare Dachgeschosse und architektonische Qualität.
In Linz gibt es Hochhaus-Projekte in der Warteschleife:
Die neue Siwetelsky-Firmenzentrale mit 75 Meter Höhe wurde 2023 im Gestaltungsbeirat durchgewunken, der Baubeginn lässt auf sich warten. Und auch bei "3 Türme" in der Lenaustraße wurde der Baubeginn nach hinten verschoben.
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