Frenkie Schinkels:

Rangnick und die Haberer-Mentalität

Teamchef Ralf Rangnick plant den Neustart mit dem ÖFB-Team.
Der oe24-Experte nimmt die rot-weiß-rote Brille ab und zieht eine kritische Zwischenbilanz.
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Lieber Teamchef, liebes Nationalteam: Vielen Dank für die Riesen-Euphorie, die ihr im ganzen Land verbreitet habt! Das nehme ich gern mit von dieser WM.

Was bleibt von dieser WM?

Sportlich bleiben Baustellen. Was haben wir geschafft? Einen Zittersieg gegen Jordanien (3:1 dank später Tore), ein 0:2 gegen den FC Messi, ein Dusel-3:3 gegen Algerien und ein 0:3 gegen Spanien. Nie haben wir unser vor der WM so gepriesenes dominantes Spiel aufgezogen.

Unser Sturm ist ein Lüfterl, Christoph Baumgartner fehlte an allen Ecken und Enden. Überzeugen konnten nur drei: Alexander Schlager im Tor, Abwehrriegel Kevin Danso und vorne Marcel Sabitzer. Leute wie Xaver Schlager oder Romano Schmid liefen ihrer Form hinterher.

Vor allem fehlte der sprichwörtliche Zug zum Tor. Familientage, Spaßrunden im Golf-Wagerl, L.A.-Ausflug usw. stehen den Spielern selbstverständlich zu.

Doch Perfektionist Rangnick hat den Finger zu wenig in die Wunde gelegt. Mit österreichischer Haberer-Mentalität wird auch unser Lieblings-Piefke nicht weit kommen.

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