Analyse

Rattengift im Hipp-Glas: Gutachten ist da

ABD0070_20260419 - EISENSTADT - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ ZU APA0079 VOM 19.4.2026 - Ein Hipp-Babykostgläschen 'Karotten mit Kartoffeln' aufgenommen am Sonntag, 19. April 2026, in Eisenstadt. Im Fall um mögliche Erpressung mit vergifteten Babykostgläschen von Hipp dürfte ein zweites manipuliertes Behältnis im Burgenland gekauft worden sein. - FOTO: APA/TOBIAS STEINMAURER
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Im Erpressungsfall gegen den Babykosthersteller Hipp gibt es neue Details: Das Rattengift aus den Gläschen stimmt mit dem Fundort beim Verdächtigen überein.
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Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt bestätigte Donnerstag das vorliegende Vergleichsgutachten. Die Zusammensetzung und Konzentration des Gifts aus den Hipp-Gläsern stimmt exakt mit der Substanz überein, die an der Wohnadresse des 39-jährigen Verdächtigen sichergestellt wurde.

Für den Mann steht bereits am Dienstag die nächste Haftprüfung an.

Spur zum Rattengift

Laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Petra Bauer, ist das Übereinstimmen der Proben allerdings noch kein endgültiger Beweis dafür, dass es sich um dieselbe Substanz handle. Es liefere jedoch ein weiteres wichtiges Indiz im laufenden Ermittlungsverfahren. Der Verdächtige sitzt aktuell wegen Flucht-, Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr in Untersuchungshaft.

Gefahr durch Hipp-Gläschen

Bereits seit Mai ist bekannt, dass die gefundene Dosis in den manipulierten Produkten nicht lebensgefährlich gewesen wäre. Dennoch war die Konzentration hoch genug, um gesundheitsschädliche Auswirkungen bei Säuglingen zu verursachen. Die Ermittlungen in dem Fall laufen weiterhin auf Hochtouren.

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