Rückkehr

Rodel-Star kehrt nach Doping-Sperre zurück

Frau auf Rodel.
Die Rückkehr einer der erfolgreichsten österreichischen Rodlerinnen nimmt konkrete Formen an.
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Madeleine Egle wird ihre Karriere nach Ablauf ihrer Sperre fortsetzen und peilt die Rückkehr in den Weltcup an. Die Tirolerin war rückwirkend vom 1. März 2025 bis 31. Oktober 2026 für 20 Monate gesperrt worden, nachdem sie 2023 bei drei unangemeldeten Dopingkontrollen nicht angetroffen worden war.

Ausbildung abgeschlossen

Lange hatte sich die 27-Jährige bedeckt gehalten und offen über Rücktrittsgedanken gesprochen. Nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein. "Der Entschluss wieder in den Spitzensport zurückzukehren war nicht spontan, sondern ist über die letzten Monate gereift", erklärte Egle. Nach einer schwierigen Phase habe sie Abstand vom Leistungssport gewonnen und sich auf ihre Ausbildung konzentriert. Ihr Bachelorstudium konnte sie abschließen, zudem sammelte sie berufliche Erfahrung an der Universität Innsbruck.

Letztes Rennen 2025

Ab dem 1. September darf die Europameisterin von 2024 wieder mit dem österreichischen Nationalteam trainieren. Die offizielle Sperre endet Ende Oktober. Mit einem individuellen Trainingsprogramm bereitet sich die sechzehnfache Weltcupsiegerin bereits auf ihr Comeback vor. Dennoch gibt sich Egle vorsichtig: Ihr letztes Rennen liegt bereits eineinhalb Jahre zurück.

Rodel-Chef erfreut

Beim Österreichischen Rodelverband sorgt die Rückkehr für Freude. Cheftrainer Christian Eigentler bezeichnet Egle als wichtigen Bestandteil des Teams. Für Egle kommt das Comeback zu einem spannenden Zeitpunkt. Der Weltcupwinter 2026/27 beginnt Ende November in Winterberg. Höhepunkt der Saison sind die 54. FIL-Weltmeisterschaften Anfang Februar 2027 in Innsbruck-Igls.

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