WM-Ärger

Rote Karte: Klopp mit Brandrede gegen Trump

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Der deutsche Fußball-Experte Jürgen Klopp sorgt bei der WM mit einer klaren Brandrede gegen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino für Aufsehen im TV.
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Der Wirbel um die aufgehobene Rot-Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun schlägt bei der Weltmeisterschaft hohe Wellen. Laut Medienberichten soll sich US-Präsident Donald Trump persönlich beim Fifa-Vorsitzenden Gianni Infantino eingemischt haben, um die Karte prüfen zu lassen. Zu diesem Vorfall hat sich nun Jürgen Klopp am Rande des Turniers mit deutlichen Worten geäußert.

Im Gespräch mit Expertin Tabea Kemme und Moderator Johannes B. Kerner machte Klopp seinem Ärger Luft. Wenn Trump und Infantino das tatsächlich so ausgemacht haben, sei das laut Klopp verrückt. Er stellte klar, dass dies das Spiel der Fußballwelt sei und nicht das Spiel dieser beiden Personen.

Keine Ahnung von Fußball

Später legte Klopp noch einmal nach und betonte, dass diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, überhaupt nichts damit zu tun haben sollten. Für die DFB-Auswahl gilt Jürgen Klopp als absolute Wunschlösung für den Posten des Bundestrainers, sobald die Nachfolge von Nagelsmann aktuell wird. Klopp erklärte im TV-Studio, dass im Fußball alle unter Fehlentscheidungen leiden, man aber im Laufe des Lebens lerne, damit umzugehen. Bei der Rote-Karten-Entscheidung handle es sich ganz einfach um eine klassische Tatsachenentscheidung. Selbst wenn in der Vergangenheit lächerliche Platzverweise ausgesprochen wurden, die im Nachhinein niemand als Berechtigt empfand, blieben diese Fehlentscheidungen bestehen.

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Klare Regeln im Spiel

Über die konkrete Szene auf dem Spielfeld gibt es für Klopp keine zwei Meinungen. Es war eine Rote Karte, auch wenn es ihm für den Spieler Balogun leid tue, da dieser die Aktion nicht beabsichtigt hatte. Doch die Regeln des Fußballs seien hier eindeutig. Zum Hintergrund der Aufregung: Der US-Torjäger Balogun war in der Runde der letzten 32 Mannschaften im Duell gegen Bosnien-Herzegowina nach einem Luftkampf unglücklich auf dem Knöchel seines Gegenspielers Tarik Muharemovic gelandet. Nachdem der Unparteiische die Partie zunächst weiterlaufen ließ, schaltete sich der Video-Assistent (VAR) ein, woraufhin der Schiedsrichter auf Platzverweis entschied.

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