Pilot gestorben

Russland schießt Ukraine-Kampfjet ab

Ein MiG-29-Kampfjet mit Tarnmuster fliegt am Himmel, von hinten fotografiert.
© Getty Images
Die ukrainische Luftwaffe hat ein weiteres Kampfflugzeug im Krieg mit Russland verloren.
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Die MiG-29 sei während eines Kampfeinsatzes durch eine russische Rakete abgeschossen worden, teilte das ukrainische Militär auf Telegram mit. Der Pilot habe noch den Schleudersitz ausgelöst, den Absturz jedoch nicht überlebt. Zuvor habe der Kampfjet einen Angriff an einem ungenannten Frontabschnitt geflogen.

Nach offiziellen Angaben verlor die ukrainische Luftwaffe zwei weitere MiG-29-Kampfflugzeuge im Juni und August bei Kampfeinsätzen. Unbestätigten Berichten zufolge gingen Maschinen dieses Typs auch durch russische Luftschläge auf ukrainische Luftwaffenbasen verloren. Nach Einschätzung der Experten des in London ansässigen International Institute for Strategic Studies verfügte die Ukraine noch Ende 2025 über 14 MiG-29 sowjetischer Bauart.

Wartungsprobleme bei F-16?

Zuletzt hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj bis Jahresende die Lieferung von drei weiteren F-16-Kampfflugzeugen aus Belgien in Aussicht gestellt. Laut einem kürzlich erschienenen Bericht des "Wall Street Journal" hat Kiew jedoch ein Problem bei der Wartung der Jets aus US-amerikanischer Produktion, wodurch nur wenige einsatzbereit sind. Die ukrainische Luftwaffe nutzt ihre kleine Flotte auch zur Abwehr der von Russland seit mehreren Wochen verstärkt eingesetzten schnellen Jetdrohnen.

Die Ukraine wehrt sich mit massiver westlicher Hilfe seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion.

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