GP der Niederlande

Sensation in Assen: Japaner Ogura zerlegt MotoGP-Elite

Drei Motorradrennfahrer stehen lächelnd nebeneinander auf einem Podest vor einer schwarzen Wand mit der Aufschrift Sprint. Sie tragen Lederkombis, Kappen, Medaillen um den Hals und halten Champagnerflaschen sowie Helme in den Händen.
© Getty Images
Was für eine Sensation beim MotoGP in Assen! Das Trackhouse-Aprilia-Team feierte einen historischen Doppelsieg. Der Japaner Ai Ogura triumphierte vor den Spaniern Raul Fernandez und Jorge Martin.
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Das Hauptrennen am Sonntag war nichts für schwache Nerven: Ogura schrieb mit seinem Premierensieg japanische Motorsport-Geschichte. Während der frühere Champion Pecco Bagnaia abflog und KTM-Star Pedro Acosta mit Krampf-Hand aufgeben musste, fuhr der Japaner vorne allen davon. Marc Marquez (Ducati), der die beiden Sonntag-Rennen davor gewonnen hatte, musste sich in Assen mit Platz 6 geschlagen geben. Im Finish wurde er noch von Bruder Alex überholt.

Trackhouse-Aprilia dominierte Sprint-Samstag

Am Samstag hatten zehntausende Fans im holländischen Tempo-Tempel einen historischen Sprint-Krimi erlebt. Aprilia düpierte die gesamte Elite. Raul Fernandez erwischte einen Traumstart, hielt seinen brutalen Speed bis zum Ende durch und raste zum ersten großen Sprint-Erfolg seiner Saison.

Hinter dem entfesselten Sieger krönte Teamkollege Ai Ogura den geschichtsträchtigen Tag für den Rennstall. Der Japaner zeigte ein fehlerfreies Rennen, hielt dem Druck der Konkurrenz stand und sicherte sich den starken zweiten Platz. Damit war der sensationelle Doppelsieg für das US-Trackhouse-Team perfekt.

Sensation am Asphalt von Assen

Das Podium komplettierte Fabio Di Giannantonio, der sich zwar lange in der Spitzengruppe hielt, gegen die entfesselten Aprilia-Piloten aber am Ende ohne Chance blieb. Die großen Favoriten wie Jorge Martin, Marco Bezzecchi oder Marc Marquez bissen sich an diesem Nachmittag reihenweise die Zähne an der Aprilia-Pace aus und landeten im geschlagenen Feld.

Eine Aufholjagd zeigte auch der türkische Fanliebling Toprak Razgatlioglu (Prima Pramac Yamaha): Nach total verpatztem Qualifying vom allerletzten Startplatz aus wurde Toprak immerhin noch 17.

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