Es gibt ein Muster

So entstehen Hexenringe in der Wiese

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Es stellt die Menschheit immer wieder vor Rätsel: Warum sprießen Pilze in einem perfekten Kreis aus dem Boden?
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Es gibt Phänomene, die viele Fragen aufwerfen und seit Jahrhunderten sucht die Menschheit nach Antworten. Dabei kamen unsere Vorfahren auf Erklärungen, die wissenschaftlich nicht belegbar sind. Wie zum Beispiel die Vermutung, dass hinter Kornkreisen Aliens stecken.

Das Werk von Hexen?

Auch für kreisförmig wachsende Pilze fand man einst eine Erklärung, von der wir heute wissen, dass sie nur Humbug sein kann: Sie wurden Hexenkreise genannt, gelegentlich auch Feenringe. Warum? Das können wir uns alle selbst zusammenreimen.

Phänomen erklärt

Dass dahinter weder Hexenrituale noch übernatürliche Wesen stecken, wissen wir inzwischen. Aber wie kann es sein, dass die Schwammerl immer wieder ringförmig aus dem Boden schießen?

Die Erklärung liegt in der Wurzel: Die Pilze, die wir sehen, sind nur die Fruchtkörper, die an der Oberfläche wachsen. Unter der Erde befindet sich ein lebender Organismus, der aus einem Geflecht aus fadenförmigen Zellsträngen besteht. Das wird Myzel genannt und wächst von einem Punkt in alle Richtungen und zwar gleichmäßig, erläutert Forschung und Wissen und beruft sich dabei auf eine Veröffentlichung der Royal Society Open Science.

Riesige Dimensionen

Mit der Zeit bildet dieses Myzel einen kreisförmigen Rand, an dessen äußerem Saum die Pilze entstehen. Das Innere des Kreises stirbt ab und der Ring verschiebt sich jedes Jahr ein Stück nach außen. So wird der Durchmesser immer größer und kann einige hundert Meter einnehmen.

Nicht nur die sichtbaren Pilze wachsen im Kreis, sondern das gesamte unterirdische Pilzgeflecht bildet einen offenen Ring. Die Pilz-DNA war am äußeren Rand am stärksten konzentriert und fällt im Zentrum auf einen minimalen Hintergrundwert ab.

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