BAUSTART IN TERNITZ

Spatenstich für 27 geförderte Wohnungen in Ternitz Ortsteil Dunkelstein

Mehrere Menschen mit Bauhelmen stehen bei einem offiziellen Spatenstich vor einem Sandhaufen.
© MÖGEN
Insgesamt 27 geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption werden von der MÖGEN WOHNBAU am Fuße der historischen Peterskirche im Ortsteil Dunkelstein errichtet.
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Als Wahrzeichen der Stadt wurde die Peterskirche bereits 1160 urkundlich erwähnt. Sie steht an der Stelle der mittelalterlichen Turmburg Dunkelstein und beherbergt die Familiengruft der Grafen Hoyos, eines der bedeutenden Adelsgeschlechter der Habsburgermonarchie.

Im Spätsommer 1951 wurde die Peterskirche bzw. der Petersberg zum Schauplatz einer besonderen Aufführung von Hugo von Hofmannsthals „Jedermann". Die Premiere fand am 25. August 1951 statt. Organisiert wurde die Aufführung vom damals erst 20-jährigen Carl Spiehs, der im elterlichen Gasthaus in Dunkelstein lebte. Das Gasthaus wurde später als Gasthaus Reisenbauer weitergeführt. Spiehs war bereits in jungen Jahren kulturell engagiert. Im elterlichen Gasthaus veranstaltete er kleinere Konzerte und Lesungen und konnte dafür unter anderem Paul Hörbiger und Hans Moser gewinnen. Nach mündlicher Überlieferung fanden auch in den umliegenden Gasthäusern, etwa im Gasthaus Ehrenberger, regelmäßig kulturelle und unterhaltsame Abende statt – eine damals durchaus verbreitete Form des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Die Aufführung des „Jedermann" am Petersberg ist bis heute eng mit der frühen kulturellen Tätigkeit von Carl Spiehs verbunden und bildet einen bemerkenswerten Teil der Ternitzer Kulturgeschichte.

Der 1. Ternitzer Musikverein sorgte bei der Spatenstichfeier für das musikalische Rahmenprogramm. „Glück auf" hieß es Anfang September in der Dunkelsteiner Straße 7.

Den Start für den Bau von 27 geförderten Wohnungen leitete KommR Andreas Holzmann, Obmann der MÖGEN, ein: „Es freut mich hier im Ortsteil Dunkelstein auf einem kulturell geschichtsträchtigen Boden ein weiteres neues MÖGEN-Bauprojekt starten zu können. Wie immer achtet die MÖGEN auch hier auf eine nachhaltige, ökologische Bauweise und Energiegewinnung, wie beispielsweise Photovoltaikanlagen und Luft- Wärmepumpen, denn wir bauen für die Zukunft der Bewohnerinnen und Bewohner und die Zukunft der Gemeinden. An dieser Stelle bedanke ich mich beim Land Niederösterreich für die Zuweisung von Förderungsmitteln für dieses Projekt."

LAbg. Mag. Christian Samwald, Bürgermeister der Stadtgemeinde Ternitz, sprach in seiner Rede die Wichtigkeit dieses Projektes an: „Die Wohnungen sind von hoher Qualität und ökologisch. Es ist wirklich ein Bau für die Zukunft. Ich freue mich, wenn wir die Wohnungen Ende 2027 übergeben können und ich die neuen Bewohnerinnen und Bewohner in Ternitz begrüßen darf."

Abgeordneter zum NÖ Landtag Hermann Hauer, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl Leitner, betonte, dass die gezielte Wohnbauförderung des Landes Niederösterreich sehr wichtig ist: „Gemeinsam mit Bauträgern wie der MÖGEN, die hier ein verlässlicher Partner ist, sind wir bei der Errichtung geförderter Wohnungen in Niederösterreich sehr stark. Danke an alle, die an der Umsetzung des Bauprojektes beteiligt sind."

Unisono wurde „Glück auf" ausgesprochen und ein unfallfreier Bau gewünscht.

Modernes Mehrfamilienhaus mit Balkonen, Garten und mehreren Personen außen.
Die MÖGEN errichtet in Ternitz 27 geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption. (Visualisierungsbeispiel) © MÖGEN

Umweltfreundliche Wohnungen mit Photovoltaik und Wärmepumpe

Das Wohnhaus wird in Ziegelbauweise errichtet und unterkellert. Die 27 geförderten Wohnungen mit Kaufoption, in den Größen von ca. 47 m2 bis 89 m2 sind alle barrierefrei erreichbar und verfügen im Erdgeschoss über Eigengärten und in den anderen Geschossen über großzügige Balkone oder Terrassen. Parkplätze stehen insgesamt 30 zur Verfügung – 27 Stellplätze in einer Tiefgarage und drei Besucherparkplätze im Freien. Im Außenbereich wird es großzügige Grünflächen sowie einen spannenden Kinderspielplatz für die Jüngsten geben.

Umweltfreundliche und kostengünstige Energiegewinnung sind ein wichtiger Bestandteil der Bauprojekte der MÖGEN. Bei diesem Projekt sind daher auch Photovoltaikanlagen am Dach eingeplant. Der gewonnene Strom der PV-Anlage wird eingespeist und versorgt das Wohnhaus mit Warmwasser. Die Raumheizung, sowie die Warmwasserbereitung erfolgt über Luft- Wasserwärmepumpen. Alle Wohnungen sind mit Fußbodenheizung ausgestattet und gegen die Hitze im Sommer wird ein außenliegender Sonnenschutz mittels Außenrollläden angebracht.

Anwesende beim Spatenstich

Von der Gemeinde Ternitz war eine Abordnung von Stadt- und Gemeinderätinnen anwesend. Von der Baufirma Handler Bau GmbH begrüßte man Bereichsleiter Martin Artner, Teambauleiter Christian Fritz, Bauleiter Thomas Gradwohl, Polier Andreas Kager und Kalkulant Markus Sterniczky. Weiters mit dabei waren Architekt Benedikt Marginter, DI Thomas Oberger (RWO ZT GmbH), Ing. Gerhard Heiling (TB Heiling) sowie MÖGEN-Bauleiterin DI Nina Simmel.

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