Überraschende Wende

Transfer-Knall um Julián Álvarez (26)

Ein Fußballspieler von Atletico Madrid jubelt im rot-weiß gestreiften Trikot auf dem Spielfeld.
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Im Poker um Julián Álvarez zeichnet sich eine überraschende Wende ab
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. Atlético Madrid soll seine bisherige Haltung geändert und dem argentinischen Stürmer nun grundsätzlich die Freigabe für einen Wechsel erteilt haben. Einen Klub will der spanische Traditionsverein dabei allerdings ausdrücklich ausschließen: den FC Barcelona.

Nach Informationen der spanischen Sportzeitung "Mundo Deportivo" hat Atlético intern entschieden, einen Transfer des 26-Jährigen zu ermöglichen. Für Barcelona soll die Tür jedoch geschlossen bleiben. Ausgerechnet die Katalanen gelten als Álvarez' Wunschziel. Zwischen dem argentinischen Nationalspieler und Barça soll bereits seit Monaten Kontakt bestehen, angeblich wurde sogar schon eine grundsätzliche Einigung erzielt.

Ein Fußballspieler von Atlético Madrid jubelt mit erhobenem Zeigefinger im Stadion.
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Der Kurswechsel kommt nicht überraschend. Das Verhältnis zwischen Álvarez und Atlético gilt seit Längerem als angespannt. Noch vor wenigen Tagen hatte der Klub öffentlich betont, den Angreifer unter keinen Umständen abgeben zu wollen. Nun soll die Situation intern als nicht mehr tragbar bewertet worden sein.

Arsenal darf hoffen

Eine Freigabe könnte Álvarez dem Bericht zufolge für einen Wechsel zum FC Arsenal erhalten. Der englische Topklub soll großes Interesse am Stürmer haben und intensiv um seine Verpflichtung kämpfen. Allerdings dürfte ein Transfer nach London schwierig werden: Álvarez selbst soll einen Wechsel zu Arsenal nicht favorisieren. Seine sportliche Zukunft sieht er demnach weiterhin in Barcelona.

Barça hatte in den vergangenen Monaten mehrfach versucht, Atlético mit Angeboten zu überzeugen. Die Madrilenen blieben jedoch hart und verwiesen immer wieder auf die gewaltige Ausstiegsklausel des Argentiniers in Höhe von 500 Millionen Euro.

Streit um Wechsel-Versprechen

Der Konflikt zwischen Álvarez und seinem Klub hatte sich bereits während der Weltmeisterschaft zugespitzt. Der Stürmer machte damals öffentlich deutlich, dass ein Abschied für ihn die beste Lösung sein könnte. Besonders verärgert soll er darüber sein, dass Atlético ihm im Februar mündlich zugesichert haben soll, im Sommer bei einem passenden Angebot wechseln zu dürfen.

An diese Vereinbarung hielt sich der Klub anschließend jedoch nicht. Nun kommt es offenbar zur Kehrtwende. Atlético wäre bereit, Álvarez ziehen zu lassen – nur Barcelona soll es nicht sein. Damit liegt der Ball nun vor allem beim Spieler: Er müsste sich entscheiden, ob er seinen Wunsch nach einem Wechsel zu Barça durchsetzen oder eine andere Option akzeptieren will.

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