Auf Klubsuche

Alaba im Ländle gesichtet – das steckt dahinter

David Alaba trainierte bei Kraftwerkkörper in Ruggell Liechtenstein.
© Instagram
David Alaba ist derzeit ohne Klub – untätig ist der ÖFB-Kapitän deshalb aber keineswegs. Der 34-Jährige nutzt einen Abstecher ins Ländle, um sich für die nächste Aufgabe in Form zu bringen. Dabei setzt der Ex-Real-Madrid-Star auf einen alten Vertrauten: Reha- und Performance-Coach Martin Hämmerle.
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Das Transferfenster (geöffnet bis 1. September) läuft langsam, aber sicher in Richtung Schlussgerade. Während Europas Topligen bereits in die neue Saison gestartet sind oder unmittelbar davorstehen, wartet Alaba weiterhin auf den nächsten Klub. Sein Vertrag bei Real Madrid ist Ende Juni ausgelaufen – wo die Karriere des österreichischen Superstars weitergeht, ist nach wie vor offen. Von Transferstress ist im Ländle allerdings wenig zu spüren.

Überraschender Karren-Besuch

Wie VOL.AT berichtete, wurde Alaba am Mittwochabend auf dem Karren gesichtet. Ein Leser traf den Fußballstar bei der Bergstation zufällig und nutzte die Gelegenheit für ein gemeinsames Foto. Alaba habe sich dabei völlig entspannt gezeigt, von Starallüren keine Spur. Mit dabei: Martin Hämmerle, der den ÖFB-Kapitän derzeit bei seiner Saisonvorbereitung begleitet.

Der Ausflug auf den Hausberg über Dornbirn dürfte dabei mehr als nur ein Abstecher wegen des spektakulären Blicks über das Rheintal, den Bodensee und das Dreiländereck gewesen sein. Für einen Fußballer, der gerade intensiv an seiner Fitness arbeitet, bietet das Gebiet schließlich auch reichlich Möglichkeiten für Ausdauer- und Lauftraining.

Alaba verbringt derzeit offenbar bewusst einige Tage im Ländle – und spult dabei ein straffes Trainingsprogramm ab. Neben Laufeinheiten in Vorarlberg geht es für den 34-Jährigen auch über die Grenze nach Liechtenstein: Gemeinsam mit Martin Hämmerle arbeitet der ÖFB-Star im KraftWerk:Körper gezielt an seiner körperlichen Verfassung.

Hämmerle ist im Spitzensport bestens vernetzt und arbeitet unter Teamchef Ralf Rangnick auch im ÖFB als Reha- und Fitnesstrainer. Alaba setzt schon länger auf die Expertise des Vorarlbergers. Gerade mit Blick auf seine jüngere Verletzungshistorie geht es jetzt darum, den Körper für die nächste Herausforderung auf Topniveau zu bringen. Denn während Alabas neuer Klub noch gesucht wird, soll an seiner Fitness kein Zweifel aufkommen. Der Verteidiger will bereit sein, sobald die nächste Tür aufgeht.

Angebote von Italien bis Saudi Arabien

Sportlich ist seine Situation durchaus ungewöhnlich. LaLiga ist bereits gestartet, auch in England und Italien geht die neue Saison los. In Deutschland steht der Auftakt ebenfalls unmittelbar bevor. Alaba wird den Saisonstart damit ohne Verein erleben. An Interessenten soll es allerdings nicht mangeln. Inter Mailand und der Stadtrivale AC Milan wurden mit dem Österreicher in Verbindung gebracht, auch Manchester United tauchte in den Gerüchten auf. Darüber hinaus stehen mögliche Engagements in der MLS oder in Saudi-Arabien im Raum. Konkreter ist bislang nichts geworden.

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