Hitze-Alarm

Viel zu warm: Quallen in der Donau

Badende Menschen auf einem Ponton in der Donau, oben rechts Bild einer Süßwasserqualle.
© Getty Images, Nationalpark Donau Auen (Symbolbild, Fotomontage)
"Invasion" in der Neuen Donau: Wie gefährlich sind die Wassertierchen?
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Im Sommer ist es fast schon Tradition: Quallen-Alarm an der Adria – auch heuer gab es deswegen wieder Bade-Verbote in Kroatien und auch Italien.

Dass aber Quallen auch in der Donau schwimmen, ist ein noch ungewöhnlicheres Phänomen: So posteten diese Woche einige Spaziergänger Fotos von Quallen in der Neuen Donau. Viele fragen sich: Sind sie giftig? Und darf man dann noch ins Wasser gehen?

Durchsichtige Süßwasserqualle mit langen Tentakeln in dunklem Wasser.
© Nationalpark Donau Auen (Symbolbild)

Tatsächlich tauchen in der Neuen Donau und auch in der Alten Donau bei langanhaltend hohen Wassertemperaturen immer wieder kleine Süßwasserquallen auf.

Baden in der Neuen und in der Alten Donau ist weiterhin möglich.
Baden in der Neuen und in der Alten Donau ist weiterhin möglich. © Getty Images/iStockphoto

Die durchsichtigen Wassertiere sind ein bis zwei Zentimeter groß und bleiben normalerweise am Boden der Donau. Durch die zu warmen Temperaturen wegen der Hitzewellen mit bis zu 40 Grad stieg auch die Wassertemperatur der Neuen Donau auf fast 25 Grad – und treibt die Quallen an die Oberfläche.

Experten: So gefährlich sind die Quallen

Experten geben allerdings Entwarnung: Im Gegensatz zu den giftigen Feuerqualle im Mittelmeer sind die Quallen in der Donau ungefährlich für Menschen und Tiere. Sie sind sogar ein positives Zeichen, da sie nur in sauberen Wasser leben.

Man solle das Natur-Spektakel genießen, heißt es – allerdings bleibt bei vielen doch ein bitterer Beigeschmack. Da es ein weiteres Phänomen der zu warmen Temperaturen in Österreich ist. Und eigentlich kein gutes Zeichen.

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