Der Airfryer hat sich längst vom Küchentrend zum festen Bestandteil vieler Haushalte entwickelt. Kein Wunder: Das Gerät braucht häufig weniger Zeit als ein herkömmlicher Backofen, kommt bei vielen Gerichten mit wenig zusätzlichem Öl aus und liefert knusprige Ergebnisse. Doch während beim Kauf vor allem Leistung, Programme und Design im Mittelpunkt stehen, wird eine ziemlich banale Frage oft vergessen: Wie viel Essen passt eigentlich hinein?
Für mehrere Personen wird es schnell mühsam
Der größte Nachteil vieler Airfryer ist ihre begrenzte Kapazität. Zwar gibt es mittlerweile größere Modelle und Geräte mit zwei getrennten Garkammern, doch bei klassischen Heißluftfritteusen ist der Korb oft schneller voll, als man denkt.
Das Problem: Damit Pommes, Gemüse oder andere Lebensmittel gleichmäßig garen und schön knusprig werden, sollten sie möglichst locker im Korb liegen. Wird dieser zu voll beladen, kann die heiße Luft schlechter zirkulieren. Das Ergebnis ist häufig weniger gleichmäßig: Während manche Stücke bereits knusprig sind, bleiben andere eher weich.
Wer für mehrere Personen kocht, muss deshalb oft in mehreren Durchgängen arbeiten. Während die erste Portion schon fertig ist, wartet der Rest noch auf seinen Einsatz. Gerade bei einem gemeinsamen Abendessen kann das den vermeintlichen Zeitvorteil schnell relativieren.
Warum der Airfryer nicht immer Zeit spart
Der Airfryer ist besonders praktisch, wenn du kleinere Portionen zubereitest. Für eine Person oder einen Zwei-Personen-Haushalt kann das Gerät deshalb eine echte Erleichterung sein. Bei größeren Mengen sieht die Rechnung allerdings anders aus.
Musst du mehrere Ladungen hintereinander zubereiten, verlängert sich die gesamte Kochzeit. Dazu kommt, dass du manche Lebensmittel zwischendurch schütteln oder wenden musst. Auch die Reinigung des Korbs gehört nach dem Kochen dazu.
Ein großer Backofen kann deshalb bei größeren Portionen durchaus praktischer sein: Du kannst mehrere Lebensmittel gleichzeitig auf einem oder mehreren Blechen zubereiten, ohne ständig neue Durchgänge starten zu müssen.
Für wen sich ein Airfryer trotzdem lohnt
Das bedeutet nicht, dass sich die Anschaffung nicht lohnt. Im Gegenteil: Für kleinere Haushalte, schnelle Mahlzeiten und Beilagen ist ein Airfryer besonders praktisch. Auch zum Aufwärmen von Pizza, zum Zubereiten von Gemüse oder für knusprige Kartoffeln eignet er sich gut.
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