Venezuela-Erdbeben
Zahl der Todesopfer stieg auf mehr als 3.300
Es seien bisher 3.342 Todesopfer geborgen worden, teilte die Regierung am Sonntag mit. Zudem seien 16.470 Menschen verletzt, mehr als 17.300 Menschen verloren den Angaben zufolge ihr Zuhause. Zur Zahl der noch Vermissten machte die Regierung erneut keine Angaben. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnte diese aber bei bis zu 50.000 liegen.
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Indes wächst die Frustration über eine von einigen als verspätet und unzureichend bezeichnete Reaktion auf die Katastrophe. Interimspräsidentin Delcy Rodriguez verteidigte das Vorgehen der Regierung in einer Rede anlässlich des 215. Jahrestags der Unabhängigkeit Venezuelas. Sie erklärte, sie habe unverzüglich Sicherheitskräfte entsandt und die Schaffung einer neuen Militäreinheit angekündigt, die bei Notfällen und Katastrophen helfen soll.
Am 24. Juni hatten kurz hintereinander zwei starke Erdbeben den Norden Venezuelas erschüttert. Am schwersten betroffen war der nördlich der Hauptstadt Caracas gelegene Bundesstaat La Guaira.
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