"Motorrad-Auto"
Abgefahren: Honda stellt Project 2&4 vor
Honda hat sich für seinen Messeauftritt auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage von 17. bis 27. September) etwas Besonderes einfallen lassen. Die Japaner präsentieren nämlich erstmals den Gewinner des weltweiten Honda-Designwettbewerbs („Global Design Project“), an dem mehr als 80 Entwickler und Designer teilnahmen. Diesen konnte das „Project 2&4 powered by RC213V“ für sich entscheiden. Laut Honda ist diese abgefahrene Studie das Ergebnis des kontinuierlichen Bestrebens, ein intensives Fahrerlebnis zu schaffen. Schon allein die Optik zeigt, dass hier die Kompetenz des Unternehmens aus der Automobil- und Motorradentwicklung zusammengeflossen ist. Der Motor stammt von der Rennmaschine RC213V und wurde für öffentliche Straßen modifiziert. Laut seinen Entwicklern soll das „Honda Project 2&4“ das Gefühl der Freiheit eines Motorrads mit der Manövrierbarkeit eines Autos kombinieren.
Kompakt, filigran und leicht
Das Siegerteam orientierte sich bei Karosseriedesign und Motoranordnung an dem legendären Honda RA272 von 1965. Die Konstruktion zeigt den Hauptrahmen und die Funktionsteile des Fahrzeugs auf und erinnert entfernt an den KTM X-Bow. Mit einer Länge von 3.040 mm, einer Breite von 1.820 mm und einer Höhe von 995 mm ist das Modell jedoch deutlich kompakter und leichter (nur 405 kg). Dadurch dürfte die Leistung des Mittelmotors perfekt zur Geltung kommen. Gemeinsam mit dem niedrigen Schwerpunkt der Karosserie dürfte auch für ein äußerst dynamisches Ansprechverhalten gesorgt sein.
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