e-tron quattro startet 2018

Audi baut seine Elektroautos weltweit

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Produktion der Stromer erfolgt nicht nur am Stammsitz in Ingolstadt.

Audi bereitet seine Werke weltweit auf die Produktion von Elektroautos vor. "Künftig fahren in jedem unserer Werke auch Elektroautos vom Band", sagte Vorstandschef Rupert Stadler in Ingolstadt. Der 2018 in den Handel kommende e-tron quattro kann in Österreich bereits vorbestellt werden, 2019 startet mit dem e-tron Sportback quattro (Bild) der zweite reine Stromer von Audi.

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Produktionsstandort als Streitpunkt

Mit der Ankündigung rüstet die VW-Tochter die Produktion nicht nur - wie bisher geplant - am Stammsitz in Ingolstadt sowie in Neckarsulm und Brüssel um, sondern auch in Ungarn und Mexiko, wie ein Sprecher erklärte. Über die Standorte für den Bau von batteriebetriebenen Wagen sowie Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen, die an der Steckdose aufgeladen werden können, hatten Betriebsrat und Unternehmensleitung lange gestritten.

Die Arbeitnehmervertretung hatte sich dafür stark gemacht, E-Mobile vorrangig in Deutschland vom Band laufen zu lassen. Die Belegschaft hatte befürchtet, die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm könnten bei der Vergabe neuer Stromautos ins Hintertreffen geraten. Denn Audi baut seinen ersten rein elektrischen Geländewagen ab 2018, wie berichtet, in Brüssel.

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Betriebsrat fordert Modellzusagen

Nach Stadlers Ankündigung forderte der Betriebsrat nun konkrete Modellzusagen für Ingolstadt bis Ende des Jahres. "Wir brauchen Klarheit und die fordern wir ein", sagte Betriebsratschef Peter Mosch. Spätestens bis zum Jahresende wolle die Belegschaft Ergebnisse sehen. Audi will bis 2025 mehr als 20 elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt bringen. Davon sollen rund ein Dutzend rein elektrisch unterwegs sein, der Rest kommt als Hybridwagen, die einen herkömmlichen Verbrenner mit eine Stromantrieb kombinieren.

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Volkswagen hatte jüngst seine Investitionen in die Elektromobilität massiv erhöht. Bis 2025 sollen die Konzernmarken mehr als 80 neue Elektromodelle an den Start bringen, darunter rund 50 rein batteriebetriebene Fahrzeuge. Die Zahl soll danach steigen. Spätestens 2030 soll es von jedem der konzernweit rund 300 Modelle mindestens eine elektrifizierte Variante geben.

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