Nächste Fabelzeit
VW ID.R pulverisiert Formel-1-Rekord
Nachdem VW mit dem ID.R bereits neue Rekorde auf der Nürburgring-Nordschleife und dem legendären Bergrennen auf den „Pikes Peak“ aufgestellt hat, hat die Motorsportabteilung des weltgrößten Autobauers nun ihr nächstes Ziel erreicht. Konkret erreichte der Elektrorennwagen nun auch einen neuen Gesamtrekord beim ‚Goodwood Festival of Speed‘.
Schneller als die Formel 1
Dabei war der 500 kW (680 PS) starke ID.R sogar schneller als die Formel 1. Romain Dumas legte die 1,86 Kilometer lange Rennstrecke im Süden von England in 39,90 Sekunden zurück. Damit verbesserte VW die 20 Jahre lang bestehende Bestzeit um 1,7 Sekunden. Zudem feierte er den Sieg im ‚Sunday Shootout' am Sonntag (7. Juli). 1999 hatte Nick Heidfeld im rund 780 PS starken McLaren-Mercedes MP4/13 mit Verbrennungsmotor den bisherigen Rekord beim renommierten Bergrennen aufgestellt.
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Sprintversion für Angriff auf Formel-1-Rekord
VW hatte den ID.R für das ‚Goodwood Festival of Speed‘ gezielt modifiziert. Im Vergleich zu den Rekorden am Pikes Peak und auf dem Nürburgring zeichnete die jüngste Evolutionsversion des Elektro-Rennwagens unter anderem das geringere Gewicht aus. „Wir haben im Vergleich zum Nürburgring eine kleinere Batterie verwendet und die Leistungsabgabe optimiert. Dadurch wiegt die neue Sprintversion des ID.R inklusive Fahrer weniger als 1.000 Kilogramm“, beschrieb François-Xavier Demaison, Technischer Direktor Volkswagen Motorsport. Außerdem absolvierte der ID.R die Rekordfahrt ohne das für die Hochgeschwindigkeitsabschnitte des Nürburgrings entwickelte Drag-Reduction-System (DRS), das aufgrund der Streckencharakteristik in Goodwood nicht benötigt wurde.
Dumas ein weiteres Mal stolz
„Mit dem ID.R den Gesamtrekord in Goodwood aufgestellt zu haben, macht mich sehr stolz. Das kurze Bergrennen ist eine ganz spezielle Herausforderung. Weil die Strecke so kurz ist, durfte ich mir nicht den kleinsten Fahrfehler erlauben und auch bei der Feinabstimmung des ID.R musste jedes Detail passen. Das war besonders anspruchsvoll, weil wir vorher nicht auf der Strecke testen konnten.“, sagte Romain Dumas, der bereits 2018 an gleicher Stelle mit der Elektro-Bestzeit den Gesamtsieg eingefahren hatte.
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