Swiss streicht Jobs, AUA denkt an Kurzarbeit ab Herbst. Ryanair droht mit einem Rückzug aus Wien.
Die Airlines erhöhen den Druck auf die Passagiere. Handgepäcksregeln werden verschärft,Ticket werden deutlich teurer. „Die teureren Tickets sind gekommen, um zu bleiben“, sagt die Chefin der Austrian Airlines (AUA), Annette Mann, im ORF. Grund ist die Kerosinknappheit, bedingt durch den Irankrieg.
„Zumindest für die nächsten 12 Monate bleiben die Preise höher", wird AUA-Chefin Mann zitiert. Die AUA könnte ab Herbst Kurzarbeit einführen, wenn Nahostverbindungen weiter nicht angeflogen werden können.
Ryanair droht mit Rückzug aus Wien
Abbau. Die Lufthansa-Tochter und AUA-Schwester Swiss hat ihre Sparmaßnahmen auf das Bodenpersonal ausgeweitet. „Ziel ist, dass wir rund zehn Prozent unserer administrativen Mitarbeitenden abbauen“, sagte Swiss-Chef Jens Fehlinger in der NZZ.
Auch Billig-Airlines geraten unter Druck. Die Whizz-Air hat ihre Basis in Wien bereits aufgegeben. Bis zur Budgetrede des Finanzministers am 10. Juni wird noch über die Flugabgabe (ab 12 Euro pro Passagier) diskutiert. Danach könnte der Ryanair-Hammer für Wien folgen