ATX schließt kaum verändert

Die Wiener Börse hat am Montag mit nahezu unveränderter Tendenz geschlossen. Der ATX fiel geringfügig um 0,16 Punkte oder 0,01 Prozent auf 2.459,22 Einheiten. Das europäische Umfeld zeigte sich zum Wochenstart überwiegend leicht im grünen Bereich.

Uneinheitliche Konjunkturdaten aus den USA sorgten am Nachmittag für etwas Bewegung, hieß es von Marktbeobachtern. Der Auftragseingang für langlebige Güter ist im Dezember stärker als prognostiziert gestiegen. Ernüchterung brachten unterdessen schwache Zahlen vom US-Häusermarkt.

In einem freundlichen europäischen Sektor sanken am heimischen Markt Erste Group gegen den Trend um 0,45 Prozent auf 24,52 Euro. Raiffeisen verbesserten sich unterdessen um knapp ein Prozent auf 33,32 Euro.

Eine Vielzahl an Analystenkommentaren rückte zudem die entsprechenden Titel ins Blickfeld. Verbund gingen um 0,57 Prozent auf 16,52 Euro zurück. Die Analysten der Erste Group haben ihr Votum für die Papiere von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Ebenso wurde das Kursziel von 19,60 Euro auf 16,10 Euro reduziert. Die fallenden Preise für Elektrizität hätten einen großen Einfluss auf die Bewertung des Verbund-Konzerns, schreiben die Analysten.

Telekom Austria sanken um 0,24 Prozent auf 5,50 Euro. Die Analysten von Morgan Stanley nehmen die Coverage für die Telekomaktie mit dem Votum "Underweight" wieder auf. Das Kursziel beläuft sich auf 6,30 Euro. Zwar sei die Marktkonsolidierung positiv, dennoch bleibe die Konkurrenz äußerst stark, so die Experten.