Wiener Börse schließt gut behauptet

Die Wiener Börse hat am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen mit gut behaupteter Tendenz geschlossen. Der ATX stieg 2,56 Punkte oder 0,11 Prozent auf 2.439,45 Einheiten. Beherrschendes Thema an den internationalen Märkten sei die US-Berichtssaison gewesen, hieß es. Den Konjunkturdaten, die am heutigen Handelstag auf der Agenda standen, wurde unterdessen nur wenig Einfluss beigemessen.

Unter den Einzelwerten am heimischen Markt gerieten RHI ins Blickfeld. Das technische Gebrechen beim Hochfahren einer Schmelzanlage in Norwegen Ende November beschert dem Feuerfestkonzern größere Probleme als angenommen. Da die Schadensbehebung länger dauert als erwartet und sich daraus "höhere Anlaufkosten" ergeben, wirkt sich die neue Anlage erst ab dem 2. Quartal positiv auf das Ergebnis aus. Im 1. Quartal 2013 werde die EBIT-Marge daher leicht unter der des Vergleichsquartals 2012 liegen. Trotz der Norwegen-Probleme ist der RHI-Vorstand "zuversichtlich, die Guidance für 2013 zu erreichen", wie betont wird. RHI-Papiere schlossen mit einem Aufschlag von 0,21 Prozent auf 26,65 Euro. Lenzing rückten um 1,18 Prozent auf 73,10 Euro vor. Der Faserhersteller erwägt den Verkauf seiner Plastik-Sparte Lenzing Plastics.

Bankwerte zeigten sich erneut schwächer. Erste Group gaben die kleinen Verlaufsgewinne wieder ab und schlossen mit einem Minus von 0,21 Prozent auf 23,92 Euro. Damit gab die Bankaktie den siebenten Tag in Folge nach und verlor damit in Summe knapp neun Prozent an Wert. Raiffeisen schwächten sich um etwas mehr als ein Prozent auf 32,29 Euro ab.