Gerade verkaufte er Aktien um über 11 Millionen Dollar, jetzt könnte der Wiener Top-Medienmanager nach dem Warner-Verkauf an Paramount noch einmal kräftig abkassieren.
Das große Abkassieren der Chefs von Warner Bros. nach dem Verkauf an Paramount hat begonnen. So verkaufte CEO David Zaslav bereits vor rund einem Monat Aktien für mehr als 114 Millionen Dollar. Auch Ex-ORF-Chef Gerhard Zeiler, der jahrelang RTL führte und für den US-Konzern als Präsident der WarnerMedia International tätig ist, machte 400.000 Aktien zu Geld - und erhielt für diese Serie-A-Aktien satte 11.256.000 Dollar (rund 9,5 Mio. Euro). oe24 berichtete.
- Zeiler casht bei Warner-Deal 11 Millionen
- Medienmanager Zeiler: Trump will "Präsidentenmacht expandieren"
- Streaming-Hammer: Giganten-Plattformen werden fusioniert
Ex-ORF-Chef Zeiler erhält 61,5 Millionen Euro an Aktienoptionen
Jetzt könnte es den weit größeren Geldregen für den gebürtigen Wiener (70) geben: Am Montag teilte das Unternehmen in einer Wertpapiermeldung mit, wie viel die Manager - etwa durch Aktienoptionen - bekommen, falls der Deal abgeschlossen wird. CEO Zaslav darf sich über 517 Millionen Dollar freuen. Auch Gerhard Zeiler steht auf der "Bonus-Liste", die der deutsche OMR-Podcaster Noah Leidinger auf der Plattform Linkedin teilte - zwar ganz unten - aber immer noch mit knapp 71 Millionen Dollar (rund 61,5 Mio. Euro).
Warner-CEO kann dank Verkauf über 660 Millionen Dollar abcashen
Im Vergleich zu Ober-Boss Zaslav (66) allerdings nur Kleingeld: Laut Financial Times und Wall Street Journal könnte er dank der Paramount-Übernahme von Warner Bros mehr als 667 Millionen Dollar kassieren - und zwar so:
- 34,2 Millionen Dollar Abfindung, falls er entlassen wird
- 115,8 Millionen Dollar aus zugeteilten Aktien
- 517,2 Millionen Dollar an aktienbasierten Vergütungen
Und zusätzlich noch 335,4 Millionen Dollar als Ausgleich für Steuerzahlungen. Möglich also, dass auch bei Zeiler der Geldregen noch nicht zu Ende ist. Neben den rund 80 Millionen Dollar an Aktien, winkt auch ihm ein "Goldener Fallschirm", falls der Warner-Vorstand nach der Übernahme von Paramount ausgetauscht wird. Dann könnte er noch einmal einen zwei- bis dreistelligen Millionenbetrag kassieren.