Der österreichische Medienmanager und frühere ORF-Boss Gerhard Zeiler dürfte noch 100 Millionen mehr erhalten.
Nach fast einem Jahr der Verhandlungen - mittlerweile hat Paramount den Mega-Konzern Warner Bros. Discovery übernommen - können die Warner Bros-Top-Manager ihre Aktien verkaufen. Dafür hat sich jetzt ein Verkaufsfenster geöffnet, das die meisten genutzt haben.
CEO cashte mehr als 100 Millionen Dollar
CEO David Zaslav verkaufte Aktien für mehr als 114 Millionen Dollar. Auch der österreichische Warner-Manager Gerhard Zeiler, zuständig für das Internationale Geschäft des Medienriesens, hat Aktien in Millionenwert verkauft.
Zeiler verkaufte 400.000 Aktien
Zeiler verkaufte 400.000 Stück Series A Aktien von Warner Bros für 11.256.000 Dollar. Das zeigt die amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde SEC. Am 4. März machte Zeiler den Deal und cashte dabei dick ab.
Warum jetzt der Mega-Verkauf?
Aufgrund der strengen Insider-Handelsregeln durften die Führungskräfte während der Fusionsverhandlungen monatelang keine Aktien veräußern. Mit dem Abschluss der Verhandlungen und dem Ende der Sperrfrist nutzten sie nun die erste Gelegenheit, unter anderem auch Gerhard Zeiler.
Hohe Abfindung winkt Zeiler
Nach der Paramount-Übernahme soll der gesamte Warner-Vorstand ausgetauscht werden. Hier winkt Zeiler eine Mega-Abfindung, die wohl 100 Millionen Dollar betragen dürfte.
CEO Zaslav wird voraussichtlich mehr als 600 Millionen Dollar für seine Anteile am Unternehmen erhalten (die endgültige Zahl steht erst am Ende des Deals fest), während andere Top-Manager wie Zeiler mehr als 100 Millionen Dollar mit nach Hause nehmen werden.
Zeiler verkaufte 400.000 Stück Series A Aktien von Warner für 11.256.000 Dollar.
Die Verkäufe in dieser Woche sind nur ein erster Vorgeschmack auf die Auszahlung, die bei Abschluss des Deals erfolgt.