Vampir-Thriller "Blood & Sinners" gewinnt "Screen Actors Guild"-Preis. Oscar-Favorit von Ryan Coogler setzte sich gegen "One Battle After Another" durch - Hauptdarsteller Michael B. Jordan gewann gegen Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio
Der Vampir-Thriller "Blood & Sinners" hat am Sonntag in Los Angeles den Preis des Schauspielerverbands "Screen Actors Guild" (SAG) für die beste Filmbesetzung gewonnen - ein weiterer Schritt zum möglichen Oscar-Triumph. Dort geht der Film von Ryan Coogler mit 16 Nominierungen ins Rennen. "Blood & Sinners" ist ein musikalisches Südstaatendrama, das immer blutrünstiger wird. Dennoch stehen die Charaktere im Fokus sowie zentrale Motive wie Rassismus, Freiheit und Identität.
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Schauspieler Delroy Lindo nahm die Auszeichnung entgegen, während seine Kollegen aus dem Film hinter ihm auf der Bühne in Los Angeles standen. "Jeden einzelnen Tag haben wir uns selbst, unsere Herzen, unsere Seelen und unseren Geist in dieses Projekt eingebracht", sagte Lindo. "Von Ihnen allen anerkannt zu werden, dafür reicht ein Dankeschön nicht einmal ansatzweise aus, um unsere Dankbarkeit auszudrücken."
Michael B. Jordan gewann gegen Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio
Hauptdarsteller Michael B. Jordan erhielt zudem die Trophäe als beste männliche Hauptrolle von Hollywoods Schauspielerverband mit seinen über 118.000 stimmberechtigten Mitgliedern. Er setzte sich damit unter anderem gegen Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio durch. Als beste Hauptdarstellerin wurde Jessie Buckley für "Hamnet" ausgezeichnet. Nominiert waren unter anderem auch Kate Hudson ("Song Sung Blue") und Emma Stone ("Bugonia") gewesen. In den Kategorien der besten Nebenrollen gewannen Amy Madigan ("Weapons") und Jean Penn ("One Battle After Another").
Die früher SAG-Awards genannte Verleihung vergibt auch Preise an TV-Produktionen. In der Topsparte um den Ensemble-Preis setzte sich die Besetzung der Drama-Serie "The Pitt" durch. Auch hier sahnte mit Noah Wyle der Hauptdarsteller zusätzlich die Trophäe für die beste männliche Hauptrolle ab. Beste Drama-Hauptdarstellerin wurde Keri Russell für "Diplomatische Beziehungen".
Als beste Comedy-Serie dominierte "The Studio" die Verleihung: Hier räumten sowohl das Gesamt-Ensemble, Schauspieler Seth Rogen und die erst Ende Jänner verstorbene Schauspielerin Catherine O'Hara jeweils Preise ab. Michelle Williams und Owen Cooper wurden für "Dying for Sex" und "Adolescence" als beste Hauptdarsteller einer Miniserie ausgezeichnet.
Die zum 32. Mal vergebenen Actor Awards zählen zu den wichtigsten Preisen der Schauspiel-Branche und gelten als Indikator für die am 15. März anstehende Oscar-Verleihung.