Audi verbucht Rekordabsatz im März

Trotz Rückschlägen auf einigen kriselnden Automärkten Europas hat Audi im März weltweit so viele Fahrzeuge verkauft wie nie zuvor. Rund 147.700 Fahrzeuge wurden ausgeliefert, das sind drei Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie die VW-Tochter am Montag berichtete. Der Stuttgarter Rivale Mercedes setzte zuletzt 139.920 Pkw ab.

Der Münchner Konkurrent BMW, Platzhirsch unter den Oberklasse-Herstellern, hat noch keine Zahlen für den abgelaufenen Monat vorgelegt. Die Premium-Autobauer bekommen zwar die tiefe Krise in Europa zu spüren, weil sie dort fast die Hälfte ihrer Wagen verkaufen, können dies aber anderswo auf der Welt ausgleichen.

Audi legte im März vor allem in den beiden weltgrößten Automärkten China und USA kräftig zu, während in Europa die Verkaufszahlen um mehr als drei Prozent zurückgingen. In Frankreich rauschte der Absatz um 17 Prozent nach unten, in Italien um elf Prozent und in Spanien um 6,5 Prozent. In Deutschland belief sich das Minus auf 1,7 Prozent. In Großbritannien und Russland schlug Audi dagegen deutlich mehr Fahrzeuge los.

Wie im März fuhren die Ingolstädter auch im ersten Quartal einen weiteren Absatzrekord ein: Rund 369.500 Autos wurden in den ersten drei Monaten des Jahres verkauft, das sind 6,8 Prozent mehr. Vertriebschef Luca de Meo bekräftigte, Audi wolle auch in den kommenden Monaten mehr Autos absetzen.

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