Außenhandelsdefizit im 1. Quartal leicht gestiegen

Im internationalen Warenaustausch ist Österreich im ersten Quartal 2014 mit einem Defizit von 1,16 Mrd. Euro ausgestiegen - es wurden mehr Waren importiert als exportiert. Der Wert der Einfuhren stieg im Jahresabstand um 2,6 Prozent auf 32,47 Mrd. Euro. Die Ausfuhren erhöhten sich laut Statistik Austria ebenfalls um 2,6 Prozent auf 31,32 Mrd. Euro.

Der Fehlbetrag in der Außenhandelsbilanz hat sich demnach leicht ausgeweitet - in der Vergleichsperiode des Vorjahres lag das Minus bei 1,13 Mrd. Euro.

Im Handel mit der EU hat Österreich sein Defizit gegenüber dem ersten Quartal 2013 von 1,34 auf 1,09 Mrd. Euro verringert. Die Lieferungen in die Mitgliedstaaten der Union legten mit einem Plus von 3,1 Prozent auf 21,81 Mrd. Euro wesentlich stärker zu als der Wert der bezogenen Waren mit einem Anstieg von nur 1,8 Prozent auf 22,90 Mrd. Euro, geht aus den aktuellen Daten der Statistik Austria von heute, Freitag, hervor.

Besonders deutlich war das Plus bei den heimischen Lieferungen in die Niederlande (plus 27,4 Prozent), nach Großbritannien (plus 17,7 Prozent) und Frankreich (plus 16,2 Prozent). Die Exporte an die beiden wichtigsten Handelspartner Deutschland und Italien hingegen entwickelten sich "moderat" - mit einem Plus von 0,6 Prozent bzw. einem Minus von 0,3 Prozent.

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