"Pro Bahn" für Privatisierung von Regionalbahnen
Die ÖBB würden eine "klammheimliche Einstellung" der Regionalbahnen betreiben und wollten aber nicht die Bahnen an private Anbieter abgeben. Insgesamt habe die ÖBB Angst vor privaten Konkurrenten, so Haibach. Die Strategie der ÖBB sei eine Art "Einstellung auf Raten" bei der zuerst Teilstrecken eingestellt werden, um dem Bahnbetrieb die Attraktivität zu nehmen, sagte Haibach. Er kritisierte, dass es keine Konzepte gebe, Regionalbahnen attraktiver zu gestalten. Die ÖBB ignorierten, dass Regionalfahrgäste auch neue Fernverkehrgäste bringt.
Privatbahnen würden in ganz Europa beweisen, dass bei Management vor Ort, attraktiven Fahrplänen, modernen Fahrzeugen und freundlichem Zugpersonal deutliche Fahrgaststeigerungen möglich sind, so Haibach.
Kritik an Ybbstal-Konzept
Im Zusammenhang mit dem kürzlich von Landesrat Johann Heuras (V) präsentierten NÖ Mobilitätskonzept für das Ybbstal hat "Probahn Österreich" ebenfalls Kritik geübt. "Dieser weitreichende Beschluss" würde einen "Wortbruch des Landes NÖ darstellen", hieß es in einer Aussendung.
Die Ybbstalbahn Entwicklungsgenossenschaft (YEG) - mit Unterstützung durch "Probahn" - richtete die Aufforderung an Land und Bund, "auf Basis des Zukunftskonzeptes der YEG in Verhandlungen über eine Übernahme der Ybbstalbahn zu treten und nicht hinter den Kulissen eine Lösung zu paktieren, die nicht im Interesse der Ybbstaler Bevölkerung sein kann". Die YEG habe in ihrem Wirtschaftlichkeitsberechnungen nachgewiesen, dass eine attraktive Bahn für die gesamte Region einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstelle, der Arbeitsplätze schaffe und touristische Erfolge möglich mache.
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