Bank of America zahlt Milliarden an Hypothekenfirmen

Die Bank of America (BoA) zahlt im Streit über faule Kredite den Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac insgesamt 2,8 Mrd. Dollar (2,10 Mrd. Euro). Mit der Einigung ist ein großer Teil der Rechtsstreitigkeiten mit staatlich gestützten Instituten beilegt, nicht jedoch mit privaten Investoren.

Die Bank of America (BoA) zahlt im Streit über faule Kredite den Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac insgesamt 2,8 Mrd. Dollar (2,10 Mrd. Euro). Mit der Einigung ist ein großer Teil der Rechtsstreitigkeiten mit staatlich gestützten Instituten beilegt, nicht jedoch mit privaten Investoren.

Der Vergleich mit Fannie Mae und Freddie Mac kommt die Bank of America längst nicht so teuer zu stehen, wie viele Analysten erwartet hatten. Aktionäre reagierten erleichtert und trieben die BofA-Papiere um 6,3 Prozent ins Plus. Auch Citigroup und JPMorgan Chase legten zu. "Das ist ein Geschenk für die Bank of America", sagte Christopher Whalen von Institutional Risk Analytics über die Einigung. Fannie Mae und Freddie Mac haben der Bank of America vorgeworfen, ihnen Darlehen verkauft zu haben, ohne Vorgaben wie Einkommensnachweise von Kreditnehmern zu erfüllen. Die Einigung betrifft Immobilienkredite der 2008 übernommenen Countrywide.