Bene baut weltweit rund 150 Mitarbeiter ab

Der finanziell angeschlagene börsenotierte Büromöbelhersteller Bene mit Sitz in Waidhofen an der Ybbs baut weltweit 150 Mitarbeiter ab. Insgesamt habe man in den vergangenen Monaten zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die Konzernsanierung zu bewerkstelligen, hieß es Dienstagfrüh in einer Aussendung. Die Verhandlungen mit finanzierenden Banken befinden sich demnach in der Endphase. Der Umsatz bricht heuer ein.

Für das laufende Geschäftsjahr wird wegen der Straffung der Gruppe nur mehr ein Umsatz von 175 Mio. Euro angepeilt, nachdem dieser im Jahr davor nach vorläufigen Zahlen 213,6 Mio. Euro betragen hatte.

Ausfluss des Sanierungskonzept sei weiters der Fokus der Bene AG, "nunmehr ausschließlich auf Märkte mit hohem Wachstumspotenzial und auf ertragsstarke Aufträge" zu setzen. Die Standorte würden weiters einer "tiefgehenden Analyse" unterzogen - dabei werden unrentable, insbesondere internationale Vertriebsstandorte, zurückgefahren.

Verhandlungen mit den finanzierenden Banken befänden sich in der Endphase und würden zeitnah beendet - womit die Bene-Sanierung "plangemäß" verlaufe.

Mit Stand 30. April heuer betrieb die Bene AG an 82 Standorten in 35 Ländern insgesamt 1.343 Mitarbeitern.