Bergbaukonzern Rio Tinto auf Erholungskurs

Der britisch-australische Bergbaukonzern Rio Tinto hat sich im zweiten Quartal von den Folgen der jüngsten Naturkatastrophen erholt. Die Produktion von Eisenerz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf rund 49 Mio. Tonnen gestiegen, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit.

Im zweiten Quartal habe sich das Geschäft weitgehend von den Auswirkungen der Überschwemmungen erholt, sagte Rio-Tinto-Chef Tom Albanese laut Mitteilung. Ende 2010 und Anfang 2011 war Australien von verheerenden Fluten und Zyklonen heimgesucht worden. Die australische Wirtschaft verzeichnete in der Folge im ersten Quartal den stärksten Einbruch seit 20 Jahren.

Rio Tinto erwartet wie die meisten anderen großen Minenbetreiber eine steigende Nachfrage für seine Produkte vor allem aus der boomenden Stahlbranche in Asien. Die größten Kunden für Erze kommen aus China und Japan. Im laufenden Jahr will Rio Tinto mehr als 240 Mio. Tonnen Eisenerz fördern.

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